Factoring – eine
Alternative
für schnelle
Liquidität

Ihre Kunden haben oftmals eine schlechte Zahlungsmoral und begleichen die Rechnungen fast immer zu spät? Im schlimmsten Fall vielleicht gar nicht? Mit den zwangsläufig folgenden Mahnverfahren möchten Sie eigentlich gar nichts zu tun haben, weil das Ihren ohnehin schon stressigen Arbeitsablauf stört und nur Zeit und Nerven kostet?

Dann ist vielleicht Factoring eine Lösung für Ihr Dilemma. Hierbei verkaufen Sie Ihre offenen Forderungen einfach an ein Factoring-Unternehmen oder eine Factoring-Bank und erhalten sofort 90 bis 100 Prozent der kompletten Rechnungssumme ausgezahlt. Das Factoring-Unternehmen kümmert sich im Anschluss darum, dass Ihre Kunden die Rechnung dann auch wirklich begleichen – auf Wunsch inklusive Debitorenbuchhaltung, Mahnwesen und Inkasso.

Als Online-Plattform für Mittelstandsfinanzierung hat es sich creditshelf zum Ziel gesetzt, Unternehmern und Geschäftsführern schnell, sicher und unkompliziert zur Seite zu stehen. Mit unserer Erfahrung und unserem Fachwissen im Bereich der Unternehmens-Fremdfinanzierung verhelfen wir Ihnen zu einer Finanzierungsmöglichkeit, die individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Folgend zeigen wir Ihnen, wann Factoring für Sie in Frage kommt, welche Vor- und Nachteile Sie durch diese Sonderfinanzierungsform haben und welche Alternativen Ihnen zur Verfügung stehen:

Factoring – was ist
das eigentlich?

Ein Problem, das jeder Unternehmer kennt, ist, dass manche Kunden ihre Rechnungen fast schon grundsätzlich zu spät bezahlen. Im schlimmsten Fall zahlt der Schuldner gar nicht. Entweder, weil er mit der erbrachten Leistung nicht zufrieden ist oder, weil er es ganz einfach nicht kann. Die Folge sind nervenaufreibende und langwährende Mahnverfahren, um an das dem Unternehmen zustehende Geld zu kommen. Solche Zahlungsverzögerungen können im schlimmsten Fall sogar zur eigenen Insolvenz führen.

Durch Zahlungsausfälle entsteht zudem ein hoher bürokratischer Aufwand. So müssen oft mehrere Mahnungen geschrieben werden und wenn das nicht hilft, folgt ein gerichtliches Mahnverfahren, was unter Umständen noch zu weiteren Rechtsstreitigkeiten führen kann. Als letzter Ausweg wird ein Inkassounternehmen beauftragt. Und bei alldem besteht das Risiko, dass die Einnahmen am Ende trotzdem ausbleiben.

Eine gute Möglichkeit, diesen Stress und den damit zusammenhängenden, zusätzlichen Arbeitsaufwand zu vermeiden, bietet das Factoring. Factoring ist ein Anglizismus für die gewerbliche, revolvierende Übertragung von Forderungen eines Unternehmens gegen einen oder mehrere Forderungsschuldner vor Fälligkeit an ein Kreditinstitut oder ein Finanzdienstleistungsinstitut. Kurz gesagt: Unternehmen verkaufen ihre offenen Rechnungen an ein sogenanntes Factoring-Unternehmen (Factor), das meist innerhalb von 24 bis 28 Stunden zwischen 90 und 100 Prozent der offenen Rechnungssumme ausbezahlt. Das Factoring-Unternehmen kümmert sich dann im Normalfall darum, dass die Rechnung vom Kunden auch beglichen wird. Selbst wenn der Kunde seine gesamten Möglichkeiten ausnutzt oder bei langen Zahlungszielen den Betrag erst nach 90 Tagen fristgemäß überweist, entsteht einem Unternehmen somit kein Engpass mehr in der Liquidität.

War es bisher üblich, lediglich 90 Prozent der offenen Rechnungssumme ausbezahlt zu bekommen, bieten jetzt viele Factoring-Unternehmen auch die sofortige Auszahlung des kompletten Rechnungsbetrags. Die Einbehaltung der verbleibenden zehn Prozent als Sicherheit entfällt in diesem Fall. Ein Unternehmen kann mit der zusätzlichen Liquidität etwa bei seinen Lieferanten Skonti ausnutzen und auf diese Weise Geld sparen. Außerdem hat es die Möglichkeit, neue und weitere Aufträge anzunehmen, weil die Liquidität mit steigenden Umsätzen wächst.

Das Factoring hat somit folgende drei Hauptfunktionen:

Finanzierungsfunktion: Durch den Verkauf der Forderungen kommen Unternehmer an liquide Mittel und müssen nicht mehr auf die Tilgung der Forderung warten.

Dienstleistungsfunktion: Mit der Forderung übernimmt der Factor auch sämtliche damit zusammenhängende Verwaltungsaufgaben. Betriebe sparen sich diesen Aufwand.

Delkrederefunktion: Durch den regresslosen Forderungsverkauf geht das Ausfallrisiko (Delkredere) auf den Factor über – zumindest beim „echten Factoring“. Dadurch sind Firmen vor Forderungsausfällen sicher. Des Weiteren übernimmt der Factor auch das Debitorenmanagement – zumindest beim Full-Service-Factoring. Hierzu gehören die Debitorenbuchhaltung, das Mahnwesen und das Inkasso.

Factoring-Unternehmen
in Deutschland
und weltweit

Es gibt über 250 Factoring-Unternehmen in Deutschland, von denen rund 60 in zwei Fachverbänden organisiert sind, dem Deutschen Factoring Verband, für große Factoring Gesellschaften, und dem Bundesverband Factoring Mittelstand (BFM), für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Die beiden Verbände übernehmen die nationale und internationale Interessenvertretung, arbeiten kontinuierlich an transparenten Standards und kümmern sich um die Förderung des Factorings.

Die großen Factoring-Unternehmen erwirtschaften jährlich Umsätze im zweistelligen Milliardenbereich. Die gesamte Branche erzielt in Deutschland pro Jahr einen Umsatz von über 200 Milliarden Euro. Gerade in den letzten Jahren erhielten Factoring-Anbieter einen enormen Zulauf. Besonders Mittelständler mit bis zu 250 Mitarbeitern nutzen diese Variante der Unternehmensfinanzierung gerne. Global setzt die Branche jährlich im Durchschnitt rund 2,5 Billionen Euro um.

Was ist der Unterschied
zwischen einer Factoring-Bank
und einem Factoring-Unternehmen?

Bei einer Factoring-Bank handelt es sich in der Regel um eine traditionelle Bank, die ihren Geschäftskunden optional auch Factoring anbietet. Deren Anzahl ist jedoch überschaubar. Die meisten Firmen greifen deshalb auf Factoring-Unternehmen zurück, die sie beim Forderungsverkauf unterstützen. Was die angebotenen Arten von Factoring betrifft, besteht generell kein Unterschied zwischen den Anbieter-Arten. Allerdings liegen die Gebühren bei Factoring-Banken normalerweise etwas höher. Diese Differenz bedeuten allerdings nicht, dass eine Bank der schlechtere Partner ist. Egal, ob Bank oder Factor – erstklassige Anbieter gibt es auf beiden Seiten, man muss nur den passenden Partner finden.

Wo liegt der Unterschied
zwischen Factoring,
Forfaitierung, Zession
und Inkasso?

Das Thema Factoring erfreut sich wachsender Beliebtheit. Aber es gibt einige Begriffe, die immer wieder mit dem Finanzierungsinstrument in Verbindung gebracht, manchmal sogar damit verwechselt werden.

Was ist der
Unterschied zwischen
Forfaitierung und Factoring?

Factoring und Forfaitierung sind verwandte Begriffe. So handelt es sich auch bei der Forfaitierung um einen Forderungsverkauf. Es gibt jedoch maßgebliche Unterschiede: So kommt Forfaitierung generell eher bei sehr kapitalintensiven Transaktionen zum Einsatz. Factoring wird dagegen in der Regel für Kapitalbeträge von überschaubarer Größe genutzt, die eher für mittelständische Unternehmen typisch sind. Außerdem wird Forfaitierung normalerweise nur bei großen Einzelforderungen angewandt. Factoring bezieht sich dagegen meist auf eine größere Anzahl von Forderungen beziehungsweise auf ausgewählte Forderungen. Des Weiteren handelt es sich bei Factoring in der Regel um bereits erbrachte Leistungen. Forfaitierung kommt hingegen eher bei zukünftigen Leistungen zum Einsatz.

Der Unterschied
zwischen Zession
und Factoring

Zession und Factoring sind eng miteinander verwandte Finanzierungsinstrumente. Aber auch hier gibt es entscheidende Unterschiede: Bei der Zession handelt es sich beispielsweise nicht um einen Forderungsverkauf, sondern lediglich um die Abtretung der Forderung zur Besicherung von Krediten. So wird bei einer Zession die Forderung an einen Gläubiger abgegeben, wie zum Beispiel an eine Bank. Im Gegenzug räumt das Finanzinstitut dem Schuldner eine Kreditlinie ein, die es ihm erlaubt, seine Verbindlichkeiten zu begleichen. Da die Bank auf die Bewertung der Zession als Kreditsicherheit relativ hohe Abschläge vornimmt, ist der Zugewinn an Liquidität weitaus geringer als beim Forderungsverkauf durch Factoring. Auch die Bilanz wird durch die Abtretung per Zession nicht entlastet.

Ist Factoring
eine Art Inkasso?

Während sich Inkasso mit dem Einzug von Forderungen beschäftigt, hilft Factoring als Finanzierungsinstrument, Liquidität zu generieren. Dabei wird die Bonität des Unternehmens und die der Schuldner beziehungsweise Kunden regelmäßig vorab überprüft. Deshalb sollten sich Kunden hier durchweg auf einem deutlich höherem Bonitätsniveau als Inkassokunden bewegen. Factoring unterscheidet sich daher substanziell vom Inkassogeschäft: Factoring kauft in der Regel nur die „guten“ Forderungen an, Inkasso kümmert sich um die zahlungsunwilligen Schuldner.

Factoring und
der Wandel zum
Gütesiegel

Beim Factoring besteht die Gefahr, dass dem Factor Forderungen verkauft und abgetreten werden, die gar nicht existieren. Zwar gehören diese Risiken zur sogenannten „Veritätshaftung“ des Forderungsverkäufers, die jedoch ins Leere geht, wenn er in krimineller Absicht die erhaltenen Kaufpreiserlöse zweckfremd verwendet hat. Der Begriff „Verität“ bezeichnet die fehlende oder eingeschränkte Rechtsbeständigkeit von Forderungen. So haften Factoringnehmer dem Factor gegenüber für den rechtlichen Bestand ihrer Forderung, also dafür, dass die verkaufte Forderung tatsächlich besteht. „Veritätshaftung“ tritt immer dann ein, wenn eine verkaufte Forderung nicht besteht, sie einer dritten Partei zusteht oder nicht abtretbar aufgrund von Eigentumsvorbehalt oder sonstigen rechtlichen Hindernissen ist. Hier sollten an Factoring interessierte Unternehmen im Zweifel stets eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen.

So haben in der Vergangenheit spektakuläre Betrugsfälle beim Factoring zu großen Schäden geführt, weil diese Finanzierungsform einen Verkauf fingierter Forderungen erleichtert. Beispielsweise hatte im Jahr 1993 die Balsam AG Forderungen erfunden, um im Wege der Veräußerung an die Procedo GmbH liquide Mittel zu erhalten. Der Betrug fiel im Juni 1994 auf. Auch FlowTex verkaufte Bohrmaschinen, von denen 85 Prozent nicht existierten.

Nicht umsonst hatte Factoring in den ersten Jahren, als es sich in Deutschland etablierte, den Ruf, nur von Unternehmen in Anspruch genommen zu werden, die bonitätsschwach oder gar kurz vor der Insolvenz stehen. Diese schlechte Reputation ist leider immer noch nicht vollständig verschwunden.

Inzwischen ist es aber so, dass Factoring-Dienstleister der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unterliegen. Factoring-Unternehmen müssen deshalb durch geeignete Kontrollmaßnahmen permanent sicherstellen, dass für sie kein Veritätsrisiko besteht. Insbesondere können vom Forderungsschuldner Saldenbestätigungen oder Schuldanerkenntnisse eingeholt werden. Im eigenen Interesse achten Factoring Unternehmen sehr genau darauf, welche wirtschaftlichen Voraussetzungen Unternehmen mitbringen.

Deshalb steht vor einer Zusammenarbeit im Factoring immer auch eine ausführliche Bonitätsanalyse des potenziellen Factoringnehmers und eine genaue Untersuchung seiner Kunden- und Forderungsstruktur. Nur solche Unternehmen, die die anspruchsvollen Kriterien der Factoring-Dienstleister erfüllen, bekommen die Möglichkeit, mit einem Factor zusammenzuarbeiten. Daher können Factoring-Verträge mittweilweile durchaus auch ein Gütesiegel für ein Unternehmen sein. Immer mehr Factoring-Unternehmen stellen dieses Qualitätsmerkmal der Prüfung von Bonität und wirtschaftlicher Ertragskraft auch in den Vordergrund.

Wie sieht die
Bonitätsprüfung für
Factoring aus?

Alle Factoring-Gesellschaften prüfen mögliche Neukunden vor Start einer Zusammenarbeit beziehungsweise dem Abschluss eines Factoring-Vertrages. Dabei wird eine bankenübliche Prüfung der Bonität auf Basis der Jahresabschlüsse und Zwischenzahlen durchgeführt und die jeweiligen Forderungen werden auf die Werthaltigkeit überprüft. Denn nur Unternehmen mit akzeptabler Bonität und nachhaltiger Ertragskraft eignen sich für eine langfristig ausgerichtete Factoring-Beziehung. Die Bonitätsauskunft enthält deshalb Einzelheiten über Insolvenz-, Inkasso- und Bonitätsinformationen sowie über die Bilanz des Unternehmens und eine mögliche Gruppenstruktur mit Muttergesellschaft und Tochtergesellschaften.

Auch die Bonität der Kunden des potenziellen Factoringnehmers wird durch den Factor geprüft. Vor Abschluss des Factoring-Vertrages und während der gesamten Vertragslaufzeit kontrolliert das Factoring-Unternehmen in zeitlichen Abständen die Bonität dieser Debitoren. Dabei vergibt es anhand der Ergebnisse der Prüfung sogenannte Ankaufs- oder Abnehmerlimits, bis zu deren Höhe das Ausfallrisiko eines Schuldners getragen wird. Für Forderungen, die über die Höhe des vergebenen Limits hinausgehen, trägt der Factoring-Kunde das Risiko selbst.

 

Welche Arten
von Factoring
gibt es?

Factoring wird in verschiedenen Ausführungen angeboten. Um diese Art der Sonderfinanzierung optimal in das Finanzkonzept eines Unternehmens einzubinden, ist vorab die Wahl der richtigen Factoring-Art unerlässlich. Die Arten des Factorings richten sich nach individuellen Bedürfnissen in puncto Finanzierungshöhe, Laufzeit, Risikoabsicherung, Übernahme des Forderungsmanagements und möglichen weiteren Services. Außerdem wird zwischen Factoring nach Leistung und Factoring nach Forderungsabtretung unterschieden.

Factoring nach
Leistung

Echtes Factoring (Old Line Factoring): Der Factor kauft mit der Forderung auch das Delkredererisiko, also das Ausfallrisiko, und hat keinen Anspruch auf Rückgabe der Forderung. Denn beim echten Factoring werden die Forderungen mit dem Risiko des Forderungsausfalls an den Factor übertragen.

Unechtes Factoring: Der Factor übernimmt zwar die Forderung, aber nicht das Delkredererisiko. Beim unechten Factoring verbleibt dieses Ausfallrisiko also beim Forderungsverkäufer. In Deutschland ist diese Form des Factorings aber eher die Ausnahme.

Fälligkeits-Factoring (Maturity Factoring): Diese Form des Factorings umfasst lediglich den Einzug der Forderungen durch die zuständige Factoring-Gesellschaft beim zahlungspflichtigen Kunden per Fälligkeit. Die Finanzierung des Betrags sowie die Delkredere-Funktion durch den Factor entfällt.

Inhouse-Factoring (auch Bulk-Factoring oder Eigenservice-Factoring): Das Factoring-Unternehmen hat nur eine eingeschränkte Dienstleistungsfunktion. Die Debitorenbuchhaltung einschließlich Mahnwesen verbleibt in diesem Fall beim Unternehmen selbst. Nur nach einem außergerichtlichen Mahnverfahren kommt der Factor mit dem Einzug der Forderung zum Einsatz.

Factoring nach
Art der
Forderungsabtretung

Auswahl-Factoring (Selektives Factoring, Ausschnitts-Factoring): Dabei verkaufen Unternehmen nur die Forderungen ausgewählter Kunden an den Factor, statt den kompletten Forderungsbestand finanzieren zu lassen. Nicht ohne Grund zählt das selektive Factoring zu den beliebtesten Factoring-Arten, denn es bietet viel Flexibilität. Welche Rechnungen an den Factor abgetreten werden, bestimmen die Firmen selbst. Der Dienstleister überweist das Geld, das dem Unternehmen zusteht, bereits nach einer kurzen Bonitätsprüfung des Schuldners direkt auf das Unternehmenskonto.

Offenes Factoring (Notification Factoring): Beim offenen Factoring wird der Kunde, der dem Factoringnehmer Geld schuldet, über die Abtretung der Forderung an das Factoring-Unternehmen informiert. Zahlungen auf die Forderung sind dann nur an das Factoring-Unternehmen möglich.

Stilles Factoring: Beim stillen Factoring wird der Kunde nicht über die Abtretung und den Verkauf der Forderung informiert, sie bleibt für ihn unsichtbar. Das Risiko für den Factor liegt hier in der fehlenden Möglichkeit zur Verifizierung der Forderung, so dass ein Unternehmen leichter in betrügerischer Absicht nicht existente Forderungen verkaufen könnte. Folglich wird eine Factoring-Gesellschaft beim stillen Factoring nur mit einwandfreien Adressen zusammenarbeiten. Bei Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse dürfte dann eine Verstärkung der Sicherheiten die Folge sein.

Halb-offenes Factoring: Beim halb-offenen Factoring wird der Debitor nicht über die Forderungsabtretung informiert. Er bekommt jedoch ein Konto beziehungsweise eine Bankverbindung genannt, die dem Factor gehört und an die er den fälligen Betrag zu zahlen hat. So wird sichergestellt, dass der Zahlungsrückfluss möglichst direkt den neuen Forderungsinhaber erreicht.

Sonderformen
des Factorings

VOB-Factoring: Hierbei handelt es sich um eine Speziallösung für Handwerksbetriebe sowie Unternehmen aus dem Bereich des Baunebengewerbes, die Bauprojekte auf Grundlage der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) ausführen. Für diesen speziellen Fall von Factoring kommen Rechnungen nach VOB sowie Teil- und Abschlagszahlungen in Frage. Um eventuell auftretende Rückvergütungen aufzufangen, die durch die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen gewährleistet sind, wird in den meisten Fällen von den ersten Auszahlungen ein Sonderdepot angespart. Dieses Sonderdepot hat in aller Regel eine Höhe von 5 bis 15 Prozent des gesamten Bruttoumsatzes des Unternehmens.

Einzel-Factoring: Mittlerweile gibt es Finanzdienstleister am Markt, die die Möglichkeit bieten, durch den Verkauf einzelner Forderungen einen kurzfristigen Kapitalbedarf zu decken. Den Factoringnehmern entstehen dabei keine regelmäßigen Fixkosten, sie entscheiden selbst, welche Forderung sie verkaufen möchten. Innerhalb kurzer Zeit wird der fällige Betrag überwiesen und kommt der Liquidität des Unternehmens zugute. Wie beim klassischen Factoring sind das Delkredererisiko und die Übernahme des Inkassos in den Gebühren des Finanzdienstleisters enthalten. Das Einzelfactoring ist deshalb eine flexible und kostengünstige Finanzierungsalternative bei gleichzeitig größtmöglicher Unabhängigkeit von Dritten. Das vorher in Forderungen gebundene Kapital steht frei und verwendungsunabhängig zur Verfügung.

Mietfactoring: Eine spezielle Form des Einzel-Factorings ist Miet-Factoring bei Mietausfällen. Der Vermieter erhält dadurch die Möglichkeit, rückständige oder ausbleibende Mietforderungen unter definierten Bedingungen an die Factoring-Gesellschaft abzutreten. Als Gegenleistung erhält der Vermieter den Kaufpreis der Forderungen. Dieser Kaufpreis entspricht dem Betrag der tatsächlich bestehenden, offenen Mietforderung. Das gesamte Risiko, dass die Forderung mangels Masse nicht mehr realisiert werden kann, geht auf das Factoring-Unternehmen über.

Anwalts- und Steuerberaterfactoring: Ab 2005 entwickelte sich in Deutschland – gegen den Widerstand einzelner Kammern – auch das Factoring für Rechtsanwälte. Erster Anbieter war die Deutsche Anwaltliche Verrechnungsstelle (AnwVS). Eine Neuformulierung in Paragraf 49b IV BRAO (Berufsordnung für Anwälte) im Rahmen der Reform der Rechtsanwaltsvergütung im Dezember 2007 sorgte schließlich für Eindeutigkeit. Mit Urteil vom 24. April 2008 bestätigte im Nachhinein auch der Bundesgerichtshof die Zulässigkeit des Geschäftsmodells. Darüber hinaus wurde durch Änderungen des Steuerberatungsgesetzes (Paragraf 64 (2) StBerG) und der Wirtschaftsprüferordnung (WPO) auch diesen Berufsgruppen das Factoring ermöglicht. Hier trat 2006 die Deutsche Genossenschaftliche Verrechnungsstelle für Steuerberater eG (DEGEV) als erster Anbieter auf den Markt. Zustimmungsbedürftig ist die Abtretung und der Verkauf der Honorarforderung eines Mandanten an Dritte, wie beispielsweise Factoring-Unternehmen oder Banken. Jedoch ohne Zustimmung des Mandanten können Honorarforderungen von Berufsträgern an Berufsträger abgetreten werden, beispielsweise von einem Steuerberater an einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwaltsgesellschaft.

Wann kann
Factoring zum
Einsatz kommen?

Factoring als eine Möglichkeit der forderungsbasierten Unternehmensfinanzierung ist nicht für jedes Unternehmen und nicht für jede Branche geeignet. Bestimmte Kriterien müssen durch ein Unternehmen erfüllt werden, um Factoring durchzuführen.

Welche Voraussetzungen
sollte ein Unternehmen
für das Factoring
erfüllen?

Damit Factoring als sinnvolles und praktikables Finanzierungsinstrument eingesetzt werden kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. So setzt Factoring in erster Linie regelmäßige, abgeschlossene Leistungen gegenüber den Kunden voraus. Diese Kunden sollten normalerweise aus dem gewerblichen Bereich kommen – also Business to Business. Factoringnehmer sollten einen Jahresumsatz von mindestens 500.000 Euro vorweisen können. Zudem sollte ihr Portfolio aus standardisierten Produkten und Services bestehen. Rechnungen müssen durchschnittlich höher als 500 Euro sein und die Forderungslaufzeiten zwischen 14 und 120 Tagen liegen. Überdies sollten Unternehmen über einen hohen Anteil an Stammkunden verfügen und eine Exportquote von unter 50 Prozent besitzen. Eine Abtretung von Einzelforderungen ist bei den meisten Factoring-Varianten nicht möglich. Daneben muss sich das Factoring-Unternehmen darauf verlassen, dass die angekauften Forderungen tatsächlich entstanden und abtretbar sind – sogenanntes Veritätsrisiko. Die verkauften Forderungen müssen ebenfalls frei von Rechten Dritter sein und bei ihrer Entstehung auch der Höhe nach einwandfrei feststehen (Einrede- bzw. Reklamationsfreiheit). Zu den Debitoren des Factoring-Kunden kann es überdies weitere individuelle Anforderungen geben.

Für welche
Branchen eignet
sich Factoring?

Factoring hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur für größere Unternehmen als Finanzierungsinstrument erwiesen, sondern auch als sinnvolles Modell für kleine und mittelständische Unternehmen gezeigt. Das liegt unter anderem daran, dass die Mindestvolumina, ab denen Factoring für Kunden angeboten wird, inzwischen deutlich abgesenkt worden sind. In einer Vielzahl an Branchen ist Factoring deshalb seit einigen Jahren ein probates Finanzierungsinstrument. Dazu gehören Textilbranche,        Handel- und Handelsvermittlung,     Metallbearbeitung und -verarbeitung, Lebensmittelherstellung und -handel, Ernährungsgewerbe, Maschinenherstellung und die allgemeine verarbeitende Industrie. Factoring kommt aber auch bei Unternehmen aus der Herstellung von chemischen Erzeugnissen, beim Fahrzeugbau und speziell der Zulieferindustrie im Bereich Automotive, in der Elektronik oder elektronischen Bauelementefertigung, im Papier-, Verlags- und Druckgewerbe sowie bei Forderungen aus medizinischen Leistungen zum Einsatz.

Um Factoring wirtschaftlich sinnvoll zur Unternehmensfinanzierung einsetzen zu können, ist aber nicht nur die Branche entscheidend. Viel wichtiger ist, ob das Instrument beim jeweiligen Unternehmen überhaupt praktizierbar ist, oder ob ein Firmenkredit, wie ihn creditshelf arrangiert, doch die lohnendere Alternative ist.

Weil sich durch Basel II und III die Kreditvergaberichtlinien der Banken verschärft haben, kann es gerade für kleine und mittelständische Unternehmen schwer werden, sich die benötigte Liquidität zu sichern. Factoring kann für diese Unternehmen manchmal eine gute Ergänzung oder unter Umständen auch eine Alternative zum klassischen Bankkredit sein. Sinnvoll ist Factoring beispielsweise, wenn Liquidität aus offenen Forderungen generiert werden soll, Unternehmen ihren Kunden lange Zahlungsziele anbieten müssen oder die Kunden generell eine schlechte Zahlungsmoral haben. Dazu sollte der Factoring-Interessent aber auch factorable Rechnungen haben und seine Produktion auf Stichtage ausgelegt sein. Sind andere Finanzierungsarten ausgeschieden, weil beispielsweise die Hausbank keinen weiteren Kredit mehr bewilligt, kann Factoring ebenfalls eine Option sein. Das Finanzierungsmodell kann auch helfen, die Eigenkapitalquote zu erhöhen und damit das Rating zu verbessern.

Für welche Art
von Unternehmen
eignet sich Factoring?

Sowohl kleine als auch mittelständische Unternehmen können vom Forderungsverkauf profitieren und ihre fortlaufende Liquidität sichern, was unter anderem eine Voraussetzung für stetiges Wachstum einer Firma ist.

Wachstumsunternehmen

Junge Unternehmen benötigen für ihre Entwicklung ausreichend Kapital, um erfolgreich agieren und wachsen zu können. Deshalb wird Factoring gerne eingesetzt, um erst einmal die Eigenkapitalquote zu erhöhen. Da die verkauften Forderungen nicht mehr länger in der Unternehmensbilanz erscheinen, verkürzt sich diese und die Finanzkennzahlen werden verbessert. Wird die aus dem Forderungsverkauf gewonnene Liquidität zudem dafür verwendet, Verbindlichkeiten zu begleichen oder vorhandene Kredite zu tilgen, wird der Verschuldungsgrad geringer und gleichzeitig steigt die Eigenkapitalquote eines Unternehmens. Diese beiden Kennziffern – Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad – sind wichtig für die Bewertung von Unternehmen durch Banken und Wirtschaftsauskunfteien. Mit einer höheren Eigenkapitalquote und niedrigerem Verschuldungsgrad steigen Firmen im Rating und ihre Bonität wird besser bewertet.

Des Weiteren eignet sich Factoring auch, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Denn durch die Forderungsabtretung und die schnelle Bezahlung durch das Factoring-Unternehmen können Unternehmen ihren Kunden längere und attraktivere Zahlungsziele anbieten. Auf diese Weise haben sie in der Regel auch einen besseren Zugang zu einem zusätzlichen Unternehmenskredit und können ihre Finanzierung auf mehrere Pfeiler gleichzeitig stützen.

Problematisch ist jedoch, dass diese Dienstleistung nicht von allen Factoren für Wachstumsunternehmen angeboten wird. Bei einigen, meist alteingesessenen Factoring-Anbietern sind die vorausgesetzten Mindestumsätze für junge Unternehmen einfach zu hoch. Deshalb ist ein Firmenkredit, wie ihn creditshelf arrangiert, häufig die einfachere Variante für einen erfolgreichen Wachstumsprozess. Die Experten von creditshelf beraten gerne hinsichtlich weiterer alternativer Finanzierungsinstrumente für junge Unternehmen.

Mittelständische
Unternehmen

Factoring eignet sich für mittelständische Unternehmen in unterschiedlichen Situationen –etwa, wenn das Unternehmen weiter wachsen soll, Liquidität benötigt wird, die Abhängigkeit von den langen Zahlungszielen der Kunden zu Engpässen führt oder die Eigenkapitalquote erhöht werden muss, um beispielsweise einen zusätzlichen Kredit aufzunehmen.

Außerdem lohnt sich Factoring dann, wenn ein Unternehmen über kein gut ausgebautes Forderungsmanagement oder Mahnwesen verfügt. Durch den Forderungsverkauf wird das bei Bedarf komplett vom Factoring-Unternehmen übernommen.

Mancher Factoring-Kunde fürchtet, sich damit jedoch von seinen Kunden zu entfernen. Aber: Es geht hierbei um Finanzierung und Bezahlung, weniger um die Beziehungspflege. Schließlich fokussiert sich das Factoring-Unternehmen allein auf die Realisierung der Zahlungen und steht somit schwerpunktmäßig mit der Buchhaltung in Kontakt. Es sollte allerdings bedacht werden, dass Factoring nicht ganz billig ist. Für die Dienste des Factors wird ein umsatzabhängiges Entgelt gefordert, das vom angekauften Forderungsbestand, dem geschätzten Risiko und vom Arbeitsaufwand abhängt. Dazu kommt meist eine Pauschale für die Bonitätsprüfung der Kunden. Und wie bereits erwähnt, ist Factoring nicht für alle Branchen geeignet. Besonders schwierig ist der Einsatz von Factoring im Bereich Bauhauptgewerbe oder bei Ingenieuren und Architekten. Eine Alternative bietet auch in diesem Fall die schnelle Aufnahme eines Firmenkredits, bei der creditshelf gerne unkompliziert zur Seite steht.

Unternehmen mit
Auslandsgeschäften

Gerade bei Auslandsgeschäften müssen viele Unternehmen lange auf die Begleichung ihrer Forderungen warten. Das liegt zum einen an den längeren Transportwegen, aber oftmals auch daran, dass für eine gute Wettbewerbsfähigkeit lange Zahlungsziele angeboten werden müssen. Factoring für Exportgeschäfte kann hier eine geeignete Methode sein, um eine mangelnde Liquidität auszugleichen.

Durch die Forderungsabtretung an ein Factoring-Unternehmen sind Unternehmer nicht mehr auf die pünktliche Rechnungsbegleichung ihrer Kunden angewiesen und sichern sich die notwendige Liquidität, um weiterhin auch auf ausländischen Märkten zu agieren. Zudem übernimmt der Factor dabei den kompletten Forderungsausfallschutz sowie das Forderungsmanagement inklusive Mahnwesen.

Zu beachten ist in diesem Fall jedoch, dass eventuelle politische Risiken weiter beim Unternehmen verbleiben. Aus diesem Grund eignet sich Factoring eigentlich nur für Exporte in Länder ohne oder mit geringem politischem Risiko und, wenn ein fester Kundenkreis in bestimmten Ländern regelmäßig beliefert wird.

Ist das nicht der Fall, kann alternativ die Aufnahme eines Firmenkredits in Betracht gezogen werden. creditshelf berät über diese Alternative und arrangiert individuelle, solide Finanzierungskonzepte, damit Liquidität auch in Zukunft gesichert ist.

In der
Insolvenz

Bei einer drohenden oder bereits bestehenden Insolvenz ist es von großer Bedeutung, dass ein Unternehmen über ausreichend liquide Mittel verfügt, um weiterhin agieren zu können. Kredite werden in einer solchen Unternehmensphase in der Regel nicht mehr gewährt, da die Hausbank meist selbst einer der größten Gläubiger ist.

Ausschlaggebend für eine potenzielle Finanzierung über Factoring ist dann die Bonität der Kunden, die Bonität des betroffenen Unternehmens ist hierbei eher zweitrangig. Ist ein Finanzierer zu dem Risiko bereit, können Unternehmen Factoring also sogar in einer finanziellen Schieflage nutzen. Die Liquidität, die aus dem Verkauf der Forderungen generiert wird, kann dann für die Begleichung von Verbindlichkeiten sowie die Weiterführung des Betriebes verwendet werden.

In der
Restrukturierung

Kaum ein Unternehmen kommt über die Jahre daran vorbei, eine Restrukturierung vorzunehmen. Factoring kann dabei helfen, in solchen Situationen finanzielle Mittel sowie Serviceleistungen und Unterstützung im Arbeitsalltag zu geben. Dazu zählen beispielsweise die Bonitätsprüfungen der Kunden, die Überwachung von deren Zahlungsdisziplin, das Mahnwesen und gegebenenfalls auch die Einleitung eines Inkassoverfahrens.

Natürlich entstehen dabei Kosten und nicht für jedes Unternehmen ist diese Finanzierungsform überhaupt möglich. Auch hier kann zudem über die Aufnahme eines Firmenkredits nachgedacht werden, der stabile finanzielle Planbarkeit und größere finanzielle Mittel liefern kann. creditshelf berät gerne, wie Finanzierungsformen am besten kombiniert werden können.

Wann eignet
sich Factoring für
Unternehmen nicht?

Natürlich gibt es auch Unternehmen, für die Factoring als Finanzierungsform nicht geeignet ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Leistungen, die den Rechnungen zugrunde liegen, noch nicht vollständig erbracht sind, wie etwa bei Bauprojekten. Bei Bargeldgeschäften, Vorkasse oder bei Intercompany Forderungen, also gewährten Darlehen zwischen einer Gesellschaft und ihren Gesellschaftern, ist Factoring ebenfalls ungeeignet. Genauso bei Forderungen gegen Privatpersonen sowie bei Individual-Anfertigungen, Individual-Software oder Projektgeschäft.

Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Factoring-Unternehmen in diesen Punkten sehr stark – siehe etwa Spezialformen wie VOB-Factoring. Daher empfiehlt es sich, stets eine individuelle Anfrage vorzunehmen.

Die Vor- und Nachteile
beim Factoring

Factoring kann Unternehmen dabei helfen, Liquidität zu sichern und Zahlungsausfälle zu verringern. Dabei bietet Factoring sowohl Vorteile als auch Nachteile, die beachtet werden müssen.

Die Vorteile
im Überblick

Liquiditätsgewinn: Da das Factoring-Unternehmen die Außenstände einer Firma übernimmt, muss diese nicht mehr so lange auf das Begleichen der Rechnung durch ihre Kunden warten. Somit entstehen mehr finanzielle Spielräume. Da Unternehmen liquide sind, auch wenn der Kunde noch nicht gezahlt hat, können sie in stärkerem Maße als vorher Barzahlrabatte (Skonti) ausnutzen. Positiver Nebeneffekt: Die Unternehmen können ihren Kunden längere Zahlungsziele einräumen.

Risikoabsicherung: Auch wenn mehrere Kunden nicht mehr zahlungsfähig sind oder Insolvenz anmelden und eine Firma auf deren Bestellung sitzen bleibt – das Geld bekommt sie trotzdem, wenn sie die richtige Factoring-Art gewählt hat. Ihr Ausfallrisiko könnte die Firma theoretisch auch mit einer Warenkreditversicherung absichern, gewinnt dadurch aber nicht sofort die benötigte Liquidität. Denn es dauert länger, bis eine Versicherung den eingetretenen Forderungsausfall ausgleicht.

Besseres Rating: Wenn die Factoring-Gesellschaft den Ausfallschutz übernimmt, können Unternehmen die Forderung aus der Bilanz buchen. Dadurch wird eine Risikokomponente aus der Bilanz entfernt und die Eigenkapitalquote steigt. Das kann die Ratingnote und damit die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens verbessern.

Arbeitsentlastung: Das Factoring-Institut verwaltet, wenn sein Kunde das wünscht, dessen komplette Außenstände. Das heißt: Rechnungen und Mahnungen schreiben, Geldeingang überwachen und so weiter. Unternehmen können also das komplette Debitorenmanagement auslagern. Das spart Zeit, Mühe und Kosten.

Die Nachteile
im Überblick

Kosten: Natürlich entstehen durch das Factoring Kosten. Normalerweise verlangt ein Factoring-Unternehmen ein umsatzabhängiges Entgelt, das zwischen 0,6 und 2,5 Prozent des angekauften Forderungsbestandes liegt und vom geschätzten Risiko und Arbeitsaufwand abhängt. Hinzu kommt in den meisten Fällen eine Pauschale für eine eventuelle Bonitätsprüfung der Kunden. Außerdem fallen für die bereitgestellte Liquidität Zinsen an, ähnlich viel wie bei einem Kredit der Bank.

Beschränkung: Factoring ist nicht für alle Branchen geeignet. Vor allem die verarbeitende Industrie und der entsprechende Großhandel können mit diesem Instrument ihre Außenstände absichern. Schwierig wird es bei Dienstleistungen. Diese Außenstände übernimmt eine Factoring-Gesellschaft nur, wenn sie sich genau definieren lassen. Projektaufträge wie Bauten bei Ingenieuren und Architekten lassen sich nicht mit Factoring absichern. Und nur in wenigen Ausnahmefällen sichert ein Factoring-Institut Forderungen gegen Privatkunden ab. Für Einzelhändler ist dieses Finanzierungsinstrument deshalb generell nicht geeignet.

Vorurteil Imageverlust: Manche Unternehmen befürchten, dass es bei Kunden schlecht ankommt, wenn die Rechnungen an ein anderes Unternehmen abgetreten werden. Beispielsweise weil Kunden daraus folgern könnten, dass es dem Geschäftspartner finanziell schlecht ginge. Allerdings hat Factoring, wie bereits beschrieben, im heutigen Wirtschaftsleben längst eine größere Akzeptanz gefunden. Inzwischen wird der Forderungsverkauf in großen wie in mittleren Unternehmen eher als Zeichen eines modernen Debitorenmanagements bewertet.

Vorurteil schlechteres Kundenverhältnis: Einige Unternehmen befürchten, dass die Kundenbeziehung leidet, wenn sie das Forderungsmanagement aus den Händen geben. Dieses Vorurteil basiert auf der Annahme, dass die Rechnungen vom beauftragten Factoring-Institut mit übertriebener Härte eingetrieben werden könnten. Das ist bei seriösen Factoring-Anbietern aber nicht der Fall.

Was zeichnet
einen soliden
Factoring-Vertrag aus?

Beim Factoring wird die Vereinbarung zwischen dem Factoringnehmer und dem Factoringgeber über den Verkauf offener Forderungen in einem schriftlichen Vertrag festgehalten. Entscheidend für den Inhalt ist vor allem, ob es sich um echtes Factoring oder unechtes Factoring handelt. Beim echten Factoring kauft der Factor Forderungen an und übernimmt das Risiko des Zahlungsausfalls. Bei einem solchen Factoring-Vertrag handelt es sich daher um einen Kaufvertrag gemäß § 433 ff. BGB. Beim unechten Factoring trägt das Unternehmen weiterhin das Ausfallrisiko – zahlt ein Kunde bei Fälligkeit nicht, muss der vom Factoring-Unternehmen erhaltene Betrag zurückgezahlt werden. Daher wird ein Kreditvertrag gemäß § 488 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) abgeschlossen.

Was beinhaltet
ein Factoring-Vertrag?

Für Factoring entscheidet man sich in erster Linie, weil schnell und unkompliziert die Liquidität erhöht werden soll. Dazu schließen Unternehmen einen Rahmenvertrag mit einem Factor ab, der alle Einzelheiten zu dem Forderungsverkauf enthält. Dazu zählen die genaue Bezeichnung des Factors und des Unternehmens, Einzelheiten über die anzukaufenden Forderungen wie Art, Güte und Inhalt sowie das Limit, bis zu dem maximal Forderungen angekauft werden. Natürlich sind auch Vertragslaufzeit samt Kündigungsfrist, die Höhe der Gebühr für das Factoring, die Höhe der Zinsen für die Vorfinanzierung der Forderungen und die Gebühr für die Bonitätsprüfung der Debitoren in dem Papier enthalten.

Hinzu kommen Informationen zu eventuellen weiteren Gebühren für die Debitorenbuchhaltung oder die jährliche Bonitätsprüfung der Schuldner. Auch Angaben zum Zeitraum zwischen Einreichung offener Rechnungen und Auszahlung des Betrages oder zur Höhe eines eventuellen Sicherungseinbehalts, der erst nach Ausgleich der Forderung durch den Debitor ausgezahlt wird, können im Vertrag enthalten sein.

Da Unternehmen Factoring aus verschiedensten Gründen nutzen, schließen sie neben dem Rahmenvertrag natürlich auch zusätzliche, individuelle Vereinbarungen mit dem Factoring-Unternehmen ab. Darin werden die Einzelheiten zu den zahlenden Kunden festgehalten. Auch Sonderformen des Factorings wie Einzelfactoring oder Ausschnittsfactoring werden separat vereinbart. Durch diese individuelle Gestaltung des Vertrages stellen Unternehmen und Factor sicher, dass genau die Art von Factoring zur Anwendung kommt, die benötigt wird.

Welche Laufzeit
und Kündigungsfrist
hat ein Factoring-Vertrag?

Der Vertrag über das Factoring läuft in der Regel ein bis drei Jahre. In der Praxis schließen Firmen den Vertrag häufig für das laufende und das Folgejahr mit einer Kündigungsfrist von normalerweise drei Monaten ab. Die genauen Angaben über Laufzeit und Kündigungsfrist sind jedoch Bestandteil der individuellen Vertragsverhandlungen und werden zwischen Factoringgeber und -nehmer nach Einzelfall ausgehandelt.

So finden
Firmen das richtige
Factoring-Unternehmen

Jedes Factoring-Unternehmen hat seine eigenen Schwerpunkte und Factoring-Varianten. Ein Factoring-Unternehmen hat sich beispielsweise auf die Transportbranche und das stille Factoring spezialisiert. Ein anderer Factor bietet wiederum gute Konditionen für Unternehmen ab vier Millionen Euro Umsatz an. Ein dritter hat sich auf Auslandsgeschäfte fokussiert. Die für sie beste Factoring-Gesellschaft müssen Unternehmer  selbst suchen. Deshalb sollten sie sich unbedingt genau über die Angebote am Markt informieren. Nur so können sie sicher sein, dass sie einen Partner finden, der zum Betrieb passt. Bei der Wahl eines guten und seriösen Factoring-Unternehmens sind einige wesentliche Merkmale für dessen Qualität ausschlaggebend. Dazu sollten sich Factoring-Interessierte unter anderem folgende Fragen stellen: Muss ich mich vertraglich beim Factoring-Anbieter auf ein Mindestvolumen verpflichten oder kann ich Rechnungen, egal welcher Höhe, einreichen? Kauft das Factoring Unternehmen unter Umständen auch B2C-Rechnungen an? Bietet das Factoring-Unternehmen echtes oder unechtes Factoring? Wie schnell geht die Registrierung beim Factoring-Unternehmen und ist sie kostenlos? Wie schnell kann ich erste Rechnungen einreichen? Wie bequem ist die Abwicklung – läuft alles online ab?

Neben der reinen Auszahlungsgeschwindigkeit zur Liquiditätsgewinnung ist der Service eines Factors ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Dieser sollte beispielsweise eine bestmögliche Unterstützung vom Vertrag bis zur Auszahlung bieten, wie auch ein jederzeit erreichbares Webportal oder einen Factoring-Rechner. Manche Anbieter halten beispielsweise auch einen Rechnungsgenerator bereit, mit dem man kostenlos gesetzeskonforme Rechnungen erstellen kann.

Aus der Perspektive von Service und Sicherheit kommt für Factoring-Interessierte somit eine Reihe weiterer Fragen hinzu. Wie etwa: Arbeitet die Factoring-Gesellschaft mit einem Rahmenvertrag, der mich auf längere Zeit bindet? Wie lange dauert der Ankauf der Rechnung, wie schnell bekomme ich das Geld? Übernimmt das Factoring-Unternehmen auch das Debitorenmanagement inklusive Inkasso – bietet also Full-Service-Factoring an? Erfolgt die Auszahlung mit einem Sicherheitseinbehalt oder erhalten ich 100 Prozent der Rechnungssumme, abzüglich Factoring-Gebühr? Arbeitet der Factoring-Anbieter mit Abschlagzahlungen – wann erhalte ich den Rest der Rechnungssumme? Was passiert beim Zahlungsausfall? Übernimmt der Factoring Anbieter zu 100 Prozent das Ausfallrisiko, gibt es eine Art Selbstbeteiligung oder handelt es sich gar um unechtes Factoring? Und natürlich: Wie transparent ist die Regelung der Factoring-Gebühr, gibt es versteckte Kosten?

So berechnen
Unternehmer die
Höhe der Factoring
Gebühren

Factoring ist natürlich ein Geschäft für beide Seiten: Auch das Factoring Unternehmen will als Finanzdienstleister etwas verdienen. Das geschieht entweder durch einen Abschlag auf den Forderungsankauf (Gebühren, Zinsen, Debitorenprüfungen) oder eine zum Monatsende erstellte Gebühren-  oder Zinsabrechnung.

Die Berechnung von Factoring-Gebühr und Zins erfolgt unter Berücksichtigung zahlreicher Faktoren. Neben Umsatzhöhe, Kunden- und Rechnungsstruktur beeinflussen auch die Bonität und die gewählte Factoring-Variante die Kosten-Kalkulation. Generell berechnen sich die Kosten für Factoring aus diesen Parametern: factorabler Brutto-Jahresumsatz, Finanzierungslinie, Anzahl der Kunden und Rechnungen und Umfang der übernommenen Dienstleistung. Es spielt auch eine Rolle, ob eine Kreditversicherung übernommen wird.

Laufende Kosten sollten beim Factoring eigentlich auf Factoring-Gebühr, Zins und Debitorenprüfkosten beschränkt sein. Manche Anbieter verlangen allerdings zum Vertragsstart noch eine einmalige Start- oder Einrichtungsgebühr.

Natürlich hat auch die gewählte Factoring-Variante entscheidenden Einfluss auf die spätere Factoring-Gebühr. Dauerhafte Einsparungen erzielen Unternehmen mit der Auswahl einer preiswerten Variante. Skontozahler und Kunden mit Kleinstrechnungen sollten deshalb vom Forderungsverkauf ausgeschlossen werden. Dazu wählen  Unternehmen nach Möglichkeit ein selektives Inhouse-Factoring-Verfahren und optimieren so das Kosten-Nutzen Verhältnis.

Durchschnittlich betragen Factoring-Gebühren derzeit bei den preiswerten Factoring-Unternehmen zwischen 0,10 und 1,5 Prozent. Der Zins beträgt je nach Bonität und Jahresumsatz zwischen 2,00 und 5,50 Prozent. Teure Anbieter erheben bis zur doppelten Factoring-Gebühr und berechnen einen Zins von sechs Prozent oder mehr. Hinzu kommen bei einigen Factoring-Unternehmen zusätzliche Positionen und teilweise auch versteckte Nebenkosten. Nicht selten werden für vermeintliche Serviceleistungen zusätzliche Kosten berechnet, die aber meistens verhandelt werden können. Durch eine kluge Strukturierung und Auswahl des zu verkaufenden Forderungsbestands können Unternehmer die Konditionen meist positiv beeinflussen.

Wird die Liquidität zur Skontierung im Einkauf verwendet, dann stehen den Kosten des Verfahrens die Skontoerträge gegenüber. Die effektive Verzinsung des Factoring-Verfahrens sollte damit niedriger liegen als der vergleichbare Lieferantenkredit. Zum Vergleich: Typische Verzinsungen eines Lieferantenkredits liegen zwischen 20 und 60 Prozent im Jahr.

Factoring-Alternativen:
weitere Finanzierungselemente
im Vergleich

Natürlich ist Factoring nicht die einzige Variante, um schnell an Kapital zu gelangen. Es gibt auch Alternativen:

Leasing: Gerade Neuanschaffungen bei Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen bedeuten einen hohen finanziellen Aufwand. Unternehmen können diese Dinge jedoch anmieten und so ihr Kapital schonen. Denn durch Leasing werden die Ausgaben auf einen längeren Zeitraum verteilt. Die geleasten Gegenstände können unmittelbar eingesetzt werden, ohne direkt den vollen Kaufpreis bezahlen zu müssen. So wird erst einmal der Investitionsbedarf minimiert.

Sale and Lease Back: Diese Finanzierungsart wird oft von verarbeitenden Gewerben eingesetzt. Hier bestehen regelmäßig stille Reserven im Anlagevermögen, -etwa durch einen genutzten Maschinenpark. Mit der Finanzierungsform Sale and Lease Back lassen sich eben diese stillen Reserven heben. Das Unternehmen verkauft die Maschinen an ein Leasingunternehmen und erhält damit sofortige Liquidität. Parallel least es die Güter zurück und zahlt hierfür künftig Miete.

Finetrading: Auch hier können Rechnungen schnell und einfach beglichen werden. Ein Finetrader fungiert dabei als Zwischenhändler für Kunde und Lieferant. Er ermöglicht dem Unternehmen eine sofortige Zahlung von Wareneinkäufen, ohne die eigene Liquidität unmittelbar zu belasten. Finetrading ist eine bankenunabhängige Form der Einkaufsfinanzierung. Sie unterstützt die Kunden dabei, den Zeitraum zwischen Bezahlung beim Lieferanten und dem Zahlungseingang durch den Endkunden zu überbrücken. Diese Finanzierungsform ist für fast jedes Unternehmen geeignet, da in der Regel keine Umsatzanforderungen bestehen.

Unternehmensanteile veräußern: Eine Variante dieser Finanzierungsform ist „Private Equity“. Dabei beteiligen sich sogenannte Beteiligungsgesellschaften in erster Linie an technologieorientierten und innovativen Unternehmungen. Durch die Zugabe von neuem Eigenkapital wird der Investor über einen im Vorfeld festgelegten Zeitraum zum Miteigentümer mit allen Rechten und Pflichten. In welchem Rahmen sich das eingebrachte Kapital bewegt, hängt von mehreren Faktoren ab. Zudem können gerade schnell wachsende Unternehmen von den oft fundierten Managementerfahrungen der Investoren profitieren.

Unternehmenskredit: Die Aufnahme eines Unternehmenskredits, wie ihn beispielsweise creditshelf arrangiert, ist nach wie vor eine sehr gefragte Methode, um die eigene Liquidität zu erhöhen. Mit diesem Kredit können oft beachtliche Summen mobilisiert werden.

Wie finden
Firmen ein passendes
Factoring-Unternehmen?

Wie bei jeder anderen Finanzierungsform auch, sollten hier verschiedene Anbieter – online wie offline – verglichen werden, um so das passende Factoring-Angebot zu finden. Denn: Die Unterschiede, was Zinsen und Konditionen anbelangt, sind zum Teil erheblich und nicht jeder Factor wird zu den jeweiligen Ansprüchen und Bedürfnissen passen.

Traditionelle Hausbanken können im Normalfall beim Thema Factoring nicht weiterhelfen, denn die allermeisten bieten diese Dienstleistung nicht an. Einige haben zwar speziell auf Factoring ausgerichtete Bereiche. Aber es gibt nur wenige solcher Factoring-Banken und die liegen preislich  in der Regel etwas über herkömmlichen Factoring-Anbietern.

Deshalb sollten sich Unternehmer unbedingt online erkundigen und konkrete Angebote bei Anbietern einholen, die sie vorab bereits in die engere Auswahl gezogen haben. Auch unabhängige Kreditvermittler können hinsichtlich verschiedener Factoring-Anbieter und weiterer Finanzierungsmöglichkeiten beraten. Kreditplattformen wie creditshelf beraten ebenfalls gern dazu, welche Möglichkeiten und Wege sich hinsichtlich Factoring bieten, wie diese Sonderfinanzierungsform am besten in einen Finanzierungsmix eingebaut werden kann oder ob eventuell Alternativen wie beispielsweise Firmenkredite eine bessere Wahl wären. Hier hilft die fortschrittliche Analysetechnologie der creditshelf.

Mit creditshelf
zum richtigen
Finanzierungsmix

Die Mittelstandsfinanzierung befindet sich, auch maßgeblich durch die zahlreichen regulatorischen Veränderungen in der Bankenaufsicht, in einem umfassenden Wandel. Umfangreiche Vorgaben für Banken hinsichtlich Eigenkapitalunterlegung und Risikobewertung erschweren die Kreditvergabe an den deutschen Mittelstand. Hier füllt creditshelf die entstandene Bedarfslücke. Als digitale Kreditplattform, die sich vor allem auf kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert hat, durch einen schnellen und unkomplizierten Prozess und ein leistungsfähiges Netzwerk aus Investoren und Partnern.

Wir bieten einen Finanzierungsprozess an, der sich erheblich von dem der Banken und anderer Kreditgeber unterscheidet. Die Analyse Ihrer wirtschaftlichen Situation erfolgt bei uns schneller, einfacher und digitaler als beispielsweise bei traditionellen Kreditinstituten. creditshelf zeichnet sich vor allem durch kurze Entscheidungswege aus.

Beratungsgespräche finden bei creditshelf in lockerer und zielführender Atmosphäre statt. Natürlich müssen Sie trotzdem eine gewisse Anzahl an Unterlagen und Dokumenten einreichen, dies geschieht jedoch unkompliziert über die Webseite, was den Papierverkehr enorm reduziert. Dadurch nimmt der Beratungsprozess bis hin zur eigentlichen Finanzierung auch wesentlich weniger Zeit in Anspruch: Nach der ersten Anfrage dauert es in der Regel etwa 48 Stunden, bis ein Experte aus der Kundenberatung mit Ihnen Kontakt aufnimmt und eine erste Rückmeldung gibt.

Da persönlicher Service und eine auf den Kunden ausgerichtete, individuelle Beratung für uns essenziell sind, bleibt der Kundenberater, der den Erstkontakt herstellt, über die gesamte Laufzeit der Zusammenarbeit Ihr persönlicher Ansprechpartner. Er teilt Ihnen mit, welche Unterlagen noch nachzureichen sind und wie die Aussichten für Ihr Ansinnen sind. Dabei ist es für uns selbstverständlich, dass die Daten aller Dokumente mit Hilfe modernster Verschlüsselungsmethoden und einem Sicherheitssystem nach Bankenstandard jederzeit geschützt werden.

creditshelf berät Sie auch hinsichtlich Factoring und überprüft, ob diese Sonderfinanzierungsform in Ihren Finanzierungsmix passt oder ob ein Firmenkredit nicht doch die bessere Option in Ihrem individuellen Fall ist. Denn creditshelf arrangiert als Alternative zum Factoring endfällige oder monatliche tilgende Firmenkredite. Die Kredithöhen bewegen sich im Bereich zwischen 100.000 und 5.000.000 Euro. Kreditgeber sind dabei institutionelle Investoren, die ebenfalls auf der creditshelf-Plattform registriert sind und auf Basis der creditshelf-Kreditanalyse Finanzierungsmittel bereitstellen. Die Laufzeit kann bis zu acht Jahren betragen.

Haben unsere Experten den für Sie besten Finanzierungsmix gefunden und entspricht dieser Ihren Vorstellungen, werden von creditshelf gern alle Zahlungsflüsse organisiert. So erreichen Sie durch neue Liquidität mehr Gestaltungsfreiheit für Ihr Unternehmen!

Sie interessieren sich für das Thema Unternehmensfinanzierung? Dann nehmen Sie jetzt mit uns Kontakt auf!