EFFEKTIVE UND GEZIELTE
LIQIDITÄTSSICHERUNG
FÜR UNTERNEHMEN

Nicht nur in Krisenzeiten ist die Liquiditätssicherung für Unternehmen eine zentrale Größe zur Steuerung und Planung, um flexibel am Markt agieren zu können. Jedoch kommt es hierbei immer auf das richtige Maß an. Denn wer zu viel Liquidität hortet, verpasst vielleicht lukrative Investitions- und Anlagemöglichkeiten. Deshalb lohnt sich ein aktives und vorausschauendes Liquiditätsmanagement. Das ist allerdings für viele Unternehmen eine Herausforderung, bei der einiges schiefgehen kann.

creditshelf möchte Ihnen auf diesem Weg zur Seite stehen und Sie durch das schwierige Gebiet der Liquiditätssicherung begleiten. Wir zeigen Ihnen transparente und kreative Möglichkeiten auf, Ihre Liquidität auch in turbulenten Zeiten zu sichern und zu erhalten. Schließlich verhelfen wir täglich den verschiedensten Unternehmen zu einer schnellen und einfachen Unternehmensfinanzierung. Unsere Erfahrung, die wir dabei machen, teilen wir gerne mit Ihnen.

LIQUIDITÄTSSICHERUNG FÜR
UNTERNEHMEN – WAS STECKT
DAHINTER?

Liquiditätssicherung zählt für Unternehmen zweifelsohne zu den wichtigsten Managementaufgaben. Wer in diesem Bereich nicht richtig plant, gefährdet unter Umständen seine gesamte wirtschaftliche Existenz.
Eine gute und gründliche Liquiditätsplanung ist deshalb das A und O der finanziellen Steuerung Ihres Unternehmens, um zum Beispiel eine überraschende Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden.

Sollten Sie trotzdem in eine Krise geraten, müssen Sie Ihrem Unternehmen von außen Kapital zuführen oder auf bestehende Liquiditätsreserven zurückgreifen. Wenn dies nicht gelingt, ist es unter Umständen nötig, etwaige Vermögensgegenstände im Rahmen eines Notverkaufs unter Wert zu veräußern.

In einer solchen Phase kommt es häufig zur Überziehung von Kreditlinien, die Ausschöpfung des Skontos ist nicht möglich, Gehälter können nicht oder nur verzögert ausgezahlt und die Umsatzsteuer nicht abgeführt werden. Dadurch fällt wiederum die Bonität. Eine Kreditaufnahme ist dann nur noch sehr schwer möglich.

Denn Banken vergeben nur dann Kredite oder erhöhen die Kontokorrentlinie, wenn das Risiko eines Zahlungsausfalls gering ist. Auch Lieferanten oder Dienstleister gehen generell nur dann in Vorleistung, solange Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommen können.

Leider gehört mangelnde Liquidität neben einer zu geringen Ausstattung mit Eigenkapital bzw. einer Überschuldung zu den verbreitetsten Insolvenzgründen. Mit der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens würde Ihre Unternehmenstätigkeit in ihrer bisherigen Form enden.

Eine ausreichende Liquidität ist also wichtig, um jederzeit Ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Allerdings kann eine zu hohe Liquidität ebenfalls gewisse Nachteile für Ihr Unternehmen mit sich bringen.
Wenn Ihr Unternehmen zum Beispiel zu wenig investiert und das Geld lieber auf seinen Geschäftskonten hortet, erleiden Sie zwangsläufig Rentabilitätseinbußen. Dabei gilt: Je höher die liquiden Mittel in Ihrem Unternehmen sind, desto geringer ist Ihre Rentabilität.

Zwar müssen Sie Rücklagen sorgen, um etwaige Zahlungsengpässe auszugleichen. Jedoch sollten Sie immer ein wirtschaftlich sinnvolles Verhältnis zwischen Rücklagen und Investitionen anstreben.

WAS SIND LIQUIDITÄTSKENNZAHLEN?
DIE DREI GRADE DER LIQUIDITÄT

Liquiditätskennzahlen sind quantitative Indikatoren, die Aufschlüsse über die Zahlungsfähigkeit Ihres Unternehmens geben können. Dabei werden Ihre Vermögenwerte in Relation zu kurzfristigen Verbindlichkeiten gesetzt.
Die Kennzahl Liquiditätsgrad gibt keinen absoluten Wert an, sondern das Verhältnis von Vermögenswerten zu kurzfristigen Verbindlichkeiten in Prozent. Als kurzfristig gelten Verbindlichkeiten, die eine Fälligkeit oder Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben, wie beispielsweise Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen.

Je nachdem, wie schnell dabei Vermögenswerte mobilisiert und in liquide Mittel umgewandelt werden können und welche Werte einbezogen werden, sind drei verschiedene Grade der Liquidität erkennbar. Die Aussagekraft und die Bedeutung der Liquiditätsgrade nehmen von 1 nach 3 zu.


Liquidität 1. Grades

Die Liquidität 1. Grades, auch Barliquidität oder Cash Ratio genannt, ist ein Maßstab für die Fähigkeit Ihres Unternehmens, kurzfristige Verbindlichkeiten sofort begleichen zu können.

Um die Liquidität 1. Grades zu errechnen, werden Ihre liquiden Mittel - wie Kassenbestand, Bankguthaben, Schecks oder Wertpapiere - zu Ihren kurzfristigen Verbindlichkeiten ins Verhältnis gesetzt und dann mit 100 multipliziert.
Wenn der Liquiditätsgrad 1 exakt 100 Prozent beträgt, ist eine vollständige Deckung gegeben. Das bedeutet, dass Sie sämtliche kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen umgehend und komplett begleichen können.

Eine hohe Barliquidität bedeutet allerdings auch, dass Ihr Unternehmen diese liquiden Mittel gerade nicht investieren kann. Die Sicherheit geht mit diesem hohen Liquiditätsgrad also auf Kosten der Rentabilität. Somit ist der Anteil der liquiden Mittel bei einem Wert von 100 eigentlich zu hoch.

Deshalb ist der Liquiditätsgrad 1 in Unternehmen meistens wesentlich niedriger – oft nur bei rund 20 Prozent. Damit haben Sie immer noch ausreichend Sicherheit, um Ihre kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.


Liquidität 2. Grades

Die Liquidität 2. Grades, auch Einzugsliquidität oder Quick Ratio genannt, gilt als bedeutendste Liquiditätskennzahl. Dabei werden den kurzfristigen Verbindlichkeiten die liquiden Mittel und die kurzfristigen Forderungen entgegengesetzt. Der ermittelte Wert wird auch in diesem Fall mit dem Faktor 100 multipliziert.

Im Vergleich zur Liquidität 1. Grades ist der Wert also um solche Mittel erweitert, die Sie zwar schnell zu Geld umwandeln können, diese stehen Ihnen aber nicht so schnell zur Verfügung wie Bargeld oder Guthaben auf einem Konto.

Folglich gibt die Liquidität 2. Grades an, ob Sie Ihre kurzfristigen Verbindlichkeiten durch die liquiden Mittel sowie die kurzfristigen Forderungen decken können.

Als Richtwert gilt ein Liquiditätsgrad 2 von mindestens 100 Prozent. Das heißt, dass die Summe der liquiden Mittel und Forderungen genauso hoch sein sollte wie die Summe der kurzfristigen Verbindlichkeiten.


Liquidität 3. Grades

Die Liquidität 3. Grades, auch Warenliquidität oder Working Capital Ratio genannt, gibt das Verhältnis Ihres Umlaufvermögens zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten an. Ein eng verwandter Wert ist das Working Capital, bei dem Sie die kurzfristigen Verbindlichkeiten vom Umlaufvermögen abziehen.

Im Vergleich zur Liquidität 2. Grades werden zu den liquiden Mitteln und den kurzfristigen Forderungen bei der Liquidität 3. Grades noch die Vorräte addiert. Auch dieser Wert wird wieder mit dem Faktor 100 multipliziert.

Zu den Vorräten zählen z.B. Roh- und Betriebsstoffe, fertige und unfertige Erzeugnisse sowie bereits geleistete Anzahlungen. Um diese in liquide Mittel umzuwandeln, können Sie beispielsweise Produkte aus Rohstoffen und Vorprodukten erzeugen und verkaufen.

Zielwert für die Liquidität 3. Grades sind Werte von mindestens 120 Prozent, manchmal aber auch Werte von 200 Prozent. Der Richtwert unterscheidet sich dabei je nach Branche.

Liegt der Wert unter 100, bedeutet das, dass die Summe Ihrer kurzfristigen Verbindlichkeiten größer ist als Ihr Umlaufvermögen. Sie könnten Ihre kurzfristigen Verbindlichkeiten in diesem Fall also nicht decken.

Dennoch muss ein Wert von unter 100 nicht gleichzeitig eine Zahlungsunfähigkeit bedeuten. Durch die Aufnahme eines Darlehens, wie beispielsweise eines Firmenkredits, kann Ihre Liquidität wiederhergestellt werden.


Grenzen der Liquiditätskennzahlen

Zwar können die Liquiditätsgrade wichtige Hinweise zur Liquidität Ihres Unternehmens geben. Allerdings ist die Aussagekraft relativ begrenzt.

  • Liquiditätsgrade sind keine absoluten Werte. Sie sagen nichts über die genaue Fälligkeit von Forderungen und Verbindlichkeiten aus. Deshalb sind die ermittelten Werte lediglich ein Durchschnitt, der ein relatives Verhältnis bestimmter Parameter widerspiegelt.
  • Liquiditätskennzahlen geben nur die Liquidität am Bilanzstichtag an und nicht zu unterschiedlichen, frei wählbaren Zeitpunkten.
  • Die Herleitung der Liquiditätskennzahlen aus der Bilanz führt dazu, dass nicht alle kurzfristigen Forderungen in die Berechnung eingehen. Dies gilt zum Beispiel für die Zahlungen der Gehälter, Mietzahlungen oder der Versicherungsbeiträge.
  • Die zu einem gewissen Zeitpunkt errechneten Liquiditätsgrade sind oft schon überholt, weil die Bilanz erst Monate nach dem Stichtag vorgelegt wird. Die Berechnung erfolgt jedoch auf Basis der vorgelegten Werte.

WAS KANN ZU LIQUIDITÄTSENGPÄSSEN
IN IHREM UNTERNEHMEN FÜHREN?

Bei einem Liquiditätsengpass hat Ihr Unternehmen mehr fällige Verbindlichkeiten als flüssige Geldmittel. Sie können in so einem Fall Ihren Zahlungspflichten nicht mehr richtig nachkommen.

Ein Liquiditätsengpass bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Ihr Unternehmen zahlungsunfähig oder überschuldet ist. Dennoch sind derartige Zahlungsschwierigkeiten eine der häufigsten Ursachen für eine Insolvenz.
Die Gründe, warum Ihr Unternehmen Liquiditätsprobleme bekommen kann, sind vielfältig und können unterschiedlichste Ursachen haben, wie z.B. Fehler in Preiskalkulationen, Rentabilitäts- oder Abrechnungsprobleme und vieles mehr. Schauen wir uns die wichtigsten Ursachen von Liquiditätsproblemen in mittelständischen Unternehmen im Einzelnen genauer an:


Fehlerhafte Preiskalkulation

Falsche Preiskalkulationen sind ein weithin unterschätzter Grund für Liquiditätsprobleme in vielen Unternehmen. Gerade in reifen Märkten werden im laufenden Betrieb oftmals Preiszugeständnisse gemacht, um Marktanteile zu halten und Wettbewerber von eigenen Kunden fernzuhalten. Allerdings wissen viele Unternehmen nicht, welche Preisuntergrenzen zwingend kalkulatorisch eingehalten werden müssen, um jederzeit ausreichend Deckungsbeiträge bzw. Gewinn zu erzielen.

Wenn dann der eigene Vertrieb ständig in Preisverhandlungen relativ willkürlich Rabatte anbietet, die Sie nicht vorher nicht im Unternehmen einkalkuliert haben, kann dies schnell zu operativen Verlusten führen – zumal einmal gesenkte Preise nur schwer oder gar nicht wieder im Markt angehoben werden können.

Wenn Sie wissen, dass bei bestimmten Sortimentsteilen häufig Rabatte gefordert werden, sollten Sie die Preisuntergrenze im Voraus ausrechnen und gezielt mit dem Controlling erarbeiten als „Strategic Pricing“. Sobald Sie wissen, ab welchem Preisniveau gewisse Auftragsarten nicht mehr kostendeckend operieren bzw. kein Deckungsbeitrag mehr erwirtschaften, kann Ihre Vertriebsmannschaft sicherer verhandeln.

Auf diese Weise vermeiden Sie Verlustgeschäfte, sinkenden Cashflow durch geringere Preise und die letztlich dadurch verursachten, uneinholbaren Liquiditätsengpässe. Stellen Sie durch regelmäßige Nachkalkulationen in Zusammenarbeit von Marketing, Vertrieb und Controlling sicher, dass Ihre Auftrags- und Preispolitik die gewünschten Liquiditätsreserven aufbaut. Leiten Sie bei auftretenden Abweichungen unbedingt schnell Gegenmaßnahmen ein.


Geringer Finanzierungsrahmen für Betriebsmittel

Ein zu gering bemessener Finanzierungsrahmen führt häufig zu Liquiditätsproblemen in den Unternehmen. Wenn Sie Umsatz generieren möchten, müssen Sie zuerst in verschiedenen Bereichen in Vorleistung gehen. Art, Umfang und Höhe sind je nach Geschäftsmodell, Branche und Zahlungsmodalitäten der Auftraggeber und Kunden unterschiedlich.

Bei vielen Geschäftsmodellen müssen Waren oder Rohstoffe vorfinanziert werden. Außerdem fallen Personalkosten sowie Kosten für Geschäfts- oder Produktionsräume und die erforderlichen Maschinen und Geräte an.

Wenn die Vorfinanzierungskosten nicht bekannt und nicht ausreichend finanziert sind, dann kann dies zu vorübergehenden oder dauerhaften Liquiditätsengpässen in Ihrem Unternehmen führen.

So stellen Sie die Finanzierung Ihrer Betriebsmittel sicher:

  • Prüfen Sie die durchschnittliche Kontokorrentauslastung der vergangenen Monate.
  • Ermitteln Sie den Grund für eine zu hohe Dauerinanspruchnahme Ihrer Kontokorrentlinie wie einen gestiegenen Vorfinanzierungsbedarf, gesunkene Rentabilität oder die Finanzierung von Anlagevermögen. Sofern die Kontokorrent- oder Lieferantenlinien nicht mehr zu Ihrer Geschäftsentwicklung passen, prüfen Sie, ob Sie das Limit in Absprache mit dem Finanzinstitut anpassen können.
  • Erstellen Sie eine Liquiditätsplanung auf Monatsbasis für ein gesamtes Jahr auf Basis Ihrer Unternehmensplanung.

Sinkende Rentabilität

Viele Liquiditätsprobleme sind auf eine sinkende oder unzureichende Rentabilität zurückzuführen. Normalerweise gilt in Bezug auf die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens die Regel „Liquidität vor Rentabilität“.

Allerdings gilt das immer nur in Verbindung mit einer akuten Liquiditätskrise. Tritt diese ein, so gilt es, sofort für ausreichend Liquidität im Unternehmen zu sorgen. Sonst drohen unter Umständen Zahlungsunfähigkeit oder gar Insolvenz.

Deshalb ist es sehr wichtig, die Rentabilität in Ihrem Unternehmen immer sehr genau zu überwachen. Leider können Sie diese nicht gezielt steuern. Aber folgende Fragen sollten Sie sich diesbezüglich immer beantworten können:

  • Welchen Deckungsbeitrag erzielen Ihre unterschiedlichen Geschäftsbereiche?
  • Welchen Deckungsbeitrag erwirtschaften Ihre einzelnen Produkte?
  • Welchen Deckungsbeitrag müssen Sie insgesamt erzielen?

Wenn Sie diese Fragen nicht beantworten können, wissen Sie z.B. nicht, welches Produkt oder welcher Auftrag erfolgreich war und wo Ihr Unternehmen eventuell Verluste erwirtschaftet hat. Aufgrund dessen können Sie nur schwer darüber entscheiden, welcher Geschäftsbereich oder welches Produkt stärker ausgebaut bzw. künftig nicht mehr angeboten werden sollte.

Um die Übersicht in punkto Rentabilität nicht zu verlieren, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Erstellen Sie spätestens am Ende des laufenden Jahres eine Umsatz- und Kostenplanung für das nächste Jahr – am besten gleich über eine Spanne von drei Jahren. Erstellen Sie diese Planung so detailliert wie nur möglich.
  • Planen Sie zumindest quartalsweise, idealerweise eher monatlich für das kommende Jahr. Sie können dabei typische Schwankungen aufgrund Ihrer Erfahrung aus der Vergangenheit berücksichtigen.
  • Definieren Sie anhand der Planung und der Kalkulationsergebnisse Deckungsbeiträge für die einzelnen Geschäftsbereiche, Produkte oder Dienstleistungen, die Sie mindestens erreichen müssen.
  • Legen Sie die Gewinnziele für Ihr Unternehmen fest.
  • Planen Sie zukünftige Investitionen rechtzeitig mit ein.
  • Führen Sie einen Soll-Ist-Abgleich der aktuellen Zahlen mit der Planung in Form eines internen Reportings durch. So ist gut erkennbar, ob die benötigten Deckungsbeiträge erzielt werden.


Verspätete Rechnungsstellungen

Ihr Unternehmen kauft für seine Leistungserstellung ständig Waren und Dienstleistungen ein. Das Geld dafür fließt recht schnell an Ihre Lieferanten. Die damit produzierte Ware kann Ihr Unternehmen oftmals erst viel später verkaufen und gegenüber den Kunden abrechnen. Zwischen Einkauf und Vertrieb wird in vielen mittelständischen Unternehmen dadurch häufig deutlich mehr Liquidität gebunden als geplant. Wenn dann auch noch die Rechnungsstellung Ihren Kunden gegenüber verspätet erfolgt, ist das für viele Unternehmen eine ernste, hausgemachte Ursache für Liquiditätsprobleme.

Auch wenn Ihnen bewusst ist, dass Sie Ihre Leistungen erst zeitverzögert abrechnen können, ist es wichtig darauf zu achten, dass die hier gebundene Liquidität nicht zu in Schwierigkeiten führt.

So vermeiden Sie verspätete Rechnungsstellungen:

  • Setzen Sie auf ein professionelles ERP und eine professionelle Cash-Management Software bei der Auftragsverfolgung. Nur so kann Ihr Unternehmen jederzeit, rechtzeitig, regelmäßig und zeitnah abrechnen.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig den Abrechnungsstand aller Vertriebsstäbe, Kundenaufträge und Produktsegmente – mindestens wöchentlich!
  • Kontrollieren Sie Ihren Bestand an nicht verkauften Produkten regelmäßig. Führen Sie bei sich anbahnenden Liquiditätsengpässen frühzeitig Ab- oder Sonderverkäufe durch.
  • Prüfen Sie bei Aufträgen bereits bei der Vertragsverhandlung, ob Sie Zwischenrechnungen stellen können. Wurden diese nicht vereinbart, können Sie Ihre Kunden trotzdem darauf ansprechen. Vor allem, wenn es zu Verzögerungen bei der Herstellung bzw. der Leistungserbringung kommt. Ihre Preis- und Abrechnungspolitik ist das vielleicht wichtigste Steuerungsinstrument Ihres Unternehmens.



Verspätete Zahlungseingänge oder Forderungsausfälle

Auch Forderungsausfälle und verspätete Zahlungseingänge sind eine häufige Ursache für Liquiditätsprobleme. Werden Forderungen durch Ihre Kunden nicht rechtzeitig oder vertragsgemäß beglichen, führt das unweigerlich zur sofortigen Verknappung Ihrer Liquidität.

Wenn Ihre finanzielle Situation ohnehin schwierig ist oder der Forderungsausfall sehr hoch ist, kann dies sogar bis hin zur Zahlungsunfähigkeit Ihres Unternehmens führen. Zumindest verschlechtert sich die Rentabilität Ihres Unternehmens. Bei größeren Forderungsausfällen ist außerdem die Bonität Ihres Unternehmens erheblich gefährdet.

So vermeiden bzw. reduzieren Sie Forderungsausfälle:

  • Stellen Sie ein effektives Mahnwesen auf die Beine oder leiten Sie Maßnahmen für dessen Verbesserung ein. Ein sehr hilfreicher und extrem wirkungsvoller Ansatz ist es, Ihren Kunden nicht erst eine Mahnung beim Zahlungsversäumnis zu schicken, sondern bereits einen freundlichen „Zahlung-Reminder“ wenige Tage vor dem Ablauf des Zahlungsziels. Viele Kunden wissen dies als Unterstützung und nicht als Gängelung zu schätzen.
  • Prüfen Sie die Bonität Ihrer Kunden regelmäßig. Lehnen Sie aufgrund Ihrer Erkenntnisse auch Aufträge ab oder fordern Sie eine Anzahlung oder Sicherheit wie z.B. eine Bankbürgschaft.
  • Lagern Sie im Extremfall Ihr Forderungsmanagement aus bzw. prüfen Sie, ob vielleicht auch Factoring möglich und sinnvoll ist. Beachten Sie dabei jedoch immer auch die Kosten und vor allem die Reputationswirkung auf Ihre Kunden. Viele Unternehmen gehen immer noch davon aus, dass Ihr Unternehmen offensichtlich Liquiditätsengpässe habe, wenn es dauerhaft auf Factoring angewiesen ist. Für manche Großunternehmen kann daher Factoring ein No-Go für den Fortbestand der Geschäftsbeziehung mit Ihrem Unternehmen sein.
  • Wie sehen Ihre Zahlungskonditionen aus? Vielleicht können Einzugsermächtigungen für wiederkehrende Rechnungen vereinbart werden? Denken Sie über Skontozahlungen nach. Vereinbaren Sie, wenn möglich, Lastschrifteinzüge für Zahlungen.
  • Sichern Sie größere Aufträge über Kreditversicherer ab.
  • Vereinbaren Sie bei Großaufträgen Anzahlungen bzw. Abschlagszahlungen nach Auftragsfortschritt.

Steuernachzahlungen und Steuervorauszahlungen

Steuerzahlungen sind keine unbekannten Größen. Dennoch führen sie häufig zu Liquiditätsproblemen. Sobald Sie steuerpflichtige Umsätze erzielt haben, müssen Sie beispielsweise die erhaltene Umsatzsteuer abzüglich der Vorsteuer zumeist monatlich an das Finanzamt abführen. Kalkulieren Sie dies rechtzeitig in Ihre Finanzplanung mit ein.

Auch die zu erwartende Gewinnbesteuerung kann ungefähr einkalkuliert werden. So können Sie bereits im Jahresverlauf eine Grobschätzung der zu erwartenden Steuerbelastung auf die Gewinne geben.

So werden Sie nicht durch eine Zahlungsaufforderung des Finanzamtes überrascht:

  • Lassen Sie Ihr Unternehmen jederzeit von einem versierten und erfahrenen Steuerberatungsbüro unterstützen und beraten. Das wird gerade von jungen und kleinen Unternehmen vernachlässigt. Kein noch so guter Mitarbeiter Ihres eigenen Unternehmens kann eine gute Steuerberatung ersetzen oder eine schlechte Steuerberatung kompensieren. Prüfen Sie regelmäßig die Zuverlässigkeit und die Umsichtigkeit Ihrer Steuerberatung. Spätestens wenn Ihr Unternehmen von Steuerzahlungen überrascht wird und Ihre Steuerberatung auch davon überrascht ist, sollten Sie sich nach einer neuen Steuerberatung umsehen.
  • Informieren Sie sich über die jeweiligen Fälligkeiten der Steuern. Planen Sie den Zeitpunkt und die ungefähre Höhe der zu erwartenden Steuerzahlungen in Ihre Liquiditätsplanung ein. Das gilt besonders für Ihre Cash-Management-Software und die Liquiditätsplanung in Ihrem ERP-Tool (Enterprise Resource Management).

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KURZ-, MITTEL- UND LANGFRISTIGE
MASSNAHMEN ZUR VERBESSERUNG
DER LIQUIDITÄT IN IHREM UNTERNEHMEN

Die Liquiditätssicherung ist nicht nur in Krisenzeiten wie z.B. während der Corona-Pandemie wichtig, sondern stellt Unternehmen kontinuierlich vor Herausforderungen. Kurz-, mittel- und langfristig angelegte Maßnahmen können Ihnen dabei helfen, zahlungsfähig zu bleiben.


Maßnahmen zur kurzfristigen Liquiditätssicherung

Durch diverse interne Maßnahmen können Sie die Zahlungsfähigkeit Ihres Unternehmens verbessern. Manchmal lassen sich bereits innerhalb weniger Wochen ausreichend liquide Mittel freisetzen, um maßgebliche Kennzahlen nachhaltig zu verbessern.

  • Zahlungseingänge beschleunigen: Jeder Tag Zahlungsziel, den Sie einem Kunden gewähren, kostet Ihr Unternehmen Geld. Sie müssen die Zeit bis zum Zahlungseingang entweder mit eigenen Mitteln oder durch Ausnutzung der Kreditlinie überbrücken. Das belastet Ihre Liquidität. Falls Sie auf Rechnung verkaufen, senken Sie zumindest bei Neukunden das Zahlungsziel, zum Beispiel von 30 auf 20 Tage. Sofern es zu Ihrem Geschäftsmodell passt, versuchen Sie, den Anteil an Bar- oder Kartenzahlungen zu erhöhen und verhandeln Sie über An- und Teilzahlungen. Sie können Ihre Kunden durch Gewährung von Skonto auch zum schnelleren Bezahlen motivieren. Berücksichtigen Sie das Skonto jedoch in Ihrer Preiskalkulation.
  • Rechnungen so bald wie möglich stellen: Stellen Sie Ihre Rechnungen möglichst schon einen Tag nach Ihrer Leistungserbringung. Auch, wenn es sich nur um kleine Beträge von 20, 30 oder 50 Euro handelt. Denn auch das summiert sich. Achten Sie dabei auf die korrekte Rechnungsstellung und den richtigen Empfänger. So vermeiden Sie Verzögerungen bei der Bearbeitung.
  • Verhandeln Sie Zahlungsziele neu: Wenn Sie sich mit Ihren Lieferanten auf längere Zahlungsziele einigen, schonen Sie Ihre eigene Liquidität, weil Sie später zahlen müssen. Verhandeln Sie mit wichtigen Lieferanten über diese Option. Wenn Sie damit nichts erreichen, versuchen Sie, ein Skonto zu vereinbaren oder die Konditionen zu verbessern.
  • Treiben Sie Forderungen konsequent ein: Mahnen Sie konsequent und zögern Sie nicht, weil Ihnen das unangenehm ist. Bereits ein paar Tage Verzug machen oft viel aus. Seien Sie sich aber dessen bewusst, dass es anderen Unternehmen genauso gehen kann wie Ihnen. Gehen Sie deshalb mit dem nötigen Augenmaß vor.


Mittel- und langfristige Liquiditätssicherung

Sie können neben den kurzfristigen Maßnahmen auch Planungen anstellen, um Ihre Liquidität mittel- und langfristig zu verbessern:

  • Bauen Sie Vorräte und Lagerbestände ab: Vermeiden Sie wachsende Bestände an Fertigwaren oder Materialien. Diese Bestände binden Ihr Kapital. Halten Sie Ihre Lagerbestände so gering wie möglich, ohne Ihre Produktion oder den Verkauf zu gefährden.
  • Beugen Sie Zahlungsausfällen und -verzögerungen vor: Prüfen Sie Ihre neuen Kunden auf ihre Bonität. Selbst größere Stammkunden sollten Sie diesbezüglich jährlich unter die Lupe nehmen. Holen Sie zum Beispiel eine Bankauskunft ein oder fragen Sie bei Auskunfteien wie bei der Schufa an. Scheuen Sie nicht die Kosten dafür. Sie können im Zweifelsfalle einzelne Kunden auch um eine Selbstauskunft bitten.
  • Hinterfragen Sie Investitionen: Prüfen Sie bei jeder Anschaffung, ob die Investition im vorgesehenen Umfang notwendig ist. Möglicherweise gibt es eine Möglichkeit, sparsamer zu agieren oder die Investition kann auf einen anderen Zeitpunkt verschoben werden, wenn Sie mehr liquide Mittel zur Verfügung haben.
  • Vermögensgegenstände vermieten: Wenn Sie Ihre Vermögensgegenstände nicht immer oder nicht komplett selbst benötigen, prüfen Sie eine eventuelle Vermietung. Wenn Sie zum Beispiel nicht alle Räume nutzen, können Sie einen Teil der Flächen vermieten. Bei beweglichen Gütern können Sie in Erwägung ziehen, diese mit anderen Unternehmen gemeinsam zu nutzen und so die Kosten zu teilen.
  • Decken Sie stille Reserven auf: Diese entstehen, wenn Sie beispielsweise Anlagegüter irgendwann preiswert erworben haben und deren Wert in der Zwischenzeit gestiegen ist. Oder Sie besitzen Maschinen, die bereits abgeschrieben sind, jedoch am Markt noch einen guten Preis erzielen. Prüfen Sie, ob Sie daraus eventuelle Vorteile ziehen können. So können Sie beispielsweise nicht mehr benötigte Anlagegüter verkaufen.
  • Nehmen Sie eine Umschuldung vor: Wenn Sie finanzielle Engpässe bisher überwiegend über den Kontokorrentkredit überbrücken, prüfen Sie unbedingt die Möglichkeit, einen Teil der Schulden über einen regulären, länger laufenden Kredit wie zum Beispiel einen Firmenkredit zu finanzieren. Bei einem Firmenkredit sind die Zinsen z.T. wesentlich niedriger, Sie verfügen über mehr Liquidität und haben eine bessere Planbarkeit.

AN WEN KÖNNEN SIE SICH WENDEN,
UM DIE LIQUIDITÄT IN IHREM
UNTERNEHMEN SICHERZUSTELLEN?

Ein Firmenkredit ist immer noch das beliebteste Instrument im deutschen Mittelstand, um die Liquidität im Unternehmen umsichtig zu sichern. Wenn Sie neues Fremdkapital zur Liquiditätssicherung aufnehmen möchten, prüfen Sie deshalb zuerst, ob die Aufnahme eines Firmenkredits eine mögliche Option für Sie ist.

Wenn Sie zum Entschluss kommen, einen Firmenkredit aufnehmen zu wollen, sollten Sie dies möglichst frühzeitig angehen. Denn insbesondere bei herkömmlichen Hausbanken kann es Monate dauern, bis letztendlich die Gelder fließen. Vor allem während finanziellen Engpässen kann eine solche Zeitspanne aber fatal für Ihre wirtschaftliche Existenz sein.

Wenn Sie in monetäre Schwierigkeiten geraten, sollten Sie sich also unbedingt frühzeitig an eine Bank oder einen anderen Finanzierer wenden. Wenn Sie hier zu lange zögern, verlieren Sie kostbare Zeit für mögliche Gegenmaßnahmen wie Tilgungsaussetzungen, Krediterweiterungen oder Bürgschaftserhöhungen. Fest steht: Ein zu spät eingeleitetes Krisenmanagement kann Ihre gesamte wirtschaftliche Existenz gefährden.

Planen Sie deshalb unbedingt einen zeitlichen Spielraum ein. Gerade bei der Beantragung eines klassischen Bankkredites kann der Gesamtprozess von der Einreichung der Dokumente, deren Prüfung und die interne Genehmigung des Kredits bis hin zu dessen Auszahlung sehr lange dauern. So lange, dass manchmal sogar

Zwischenfinanzierungen nötig sein können, um noch größere Liquiditätsprobleme zu vermeiden.
Fokussieren Sie sich deshalb nicht zwingend nur auf Ihre Hausbank. Vor allem bei kurzfristig auftretendem Kapitalbedarf können Sie auch neue, moderne Wege beschreiten, die Ihnen schnell und unkompliziert die nötigen Finanzierungsmittel liefern können.

Hier haben Online-Kreditplattformen wie creditshelf gegenüber klassischen Geschäftsbanken einen erheblichen Vorteil: Sie können wesentlich schneller und komfortabler an einen Firmenkredit gelangen, um Ihre Liquidität zu sichern.

creditshelf ist eine digitale Kreditplattform, die auf kleine- und mittelständische Unternehmen spezialisiert ist. Durch einen unkomplizierten und individuellen Prozess, bietet creditshelf Ihnen ein optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittenes Produkt.

Firmenkredite in der Praxis

„Es hat uns wirklich gefreut, dass das creditshelf-Team nicht ewig auf Zahlen herumgeritten ist oder sich immer weiter in Details verloren hat. Wir haben gemerkt: Da ist jemand, der sich für das Projekt interessiert und der an uns glaubt. “

Robert Kleinschmidt, Geschäftsführer der SRK Systems GmbH

LIQUIDITÄTSSICHERUNG FÜR
UNTERNEHMEN: VIEL BÜROKRATIE
BEI TRADITIONELLEN BANKEN

Bei der Liquiditätssicherung für Ihr Unternehmen unterstützen Sie grundsätzlich fast alle Finanzinstitute. Der erste Weg führt die meisten Unternehmer dabei zuerst einmal zur Hausbank. Das ist grundsätzlich nicht falsch, denn hier besteht in den meisten Fällen bereits eine intensive, lange Zusammenarbeit.

Die Hausbank ist jedoch kein Garant für eine schnelle Abwicklung, unkomplizierte Verhandlungen, gute Konditionen oder für eine rasche Auszahlung des Kredits. Vor allem bei Liquiditätsengpässen kann das - zusätzlich zur ohnehin angespannten Situation - zu einer echten Gedulds- oder Zerreißprobe werden.

Bei traditionellen Banken benötigt jeder Schritt Zeit. Es kann bis zu einem Jahr von der Antragstellung bis zur Auszahlung des Kredites dauern. Wenn Sie ohnehin gerade Liquiditätsprobleme haben, dauert das viel zu lange.

Erschwerend kommt ein wichtiger Aspekt ins Spiel: Die Expertise der meisten Bankberater liegt (z.B. bei Sparkassen) normalerweise nicht auf dem Bereich Unternehmensfinanzierung. Die meisten Bankberater sind eher auf Privatkunden spezialisiert. Die Folge: Sie als Unternehmer bekommen häufig eine prozessual ausgerichtete Beratung, die kaum auf Ihre Bedürfnisse eingeht.

Wenn Ihr Bankpartner Ihr Geschäftsmodell nicht versteht, kann die Beziehung zur Bank über die gesamte Dauer der Kreditrückzahlung unproduktiv oder schlimmstenfalls zu einer echten, existenziellen Belastung werden. Oft müssen Sie verschiedensten Ansprechpartnern der Bank Ihr Geschäftsmodell immer wieder neu erklären, bevor Ihnen geholfen wird. Das kostet Sie Zeit, Geld und Nerven.

Natürlich kann und sollten Banken bei Firmenkreditanfragen nicht pauschal wegen längerer, komplexer Bearbeitungsprozesse kritisiert werden. Es kommt hier auch auf den Einzelfall an. Darauf etwa, wie schnell und interessiert der zuständige Bankmitarbeiter die Termine koordiniert, die erforderliche Unterlagenliste verbindlich bereitstellt, eingehende Dokumente prüft und etwaige Nachforderungen veranlasst.

Entscheidend ist außerdem, wie effizient die verschiedenen Abteilungen in der Bank zusammenarbeiten. Auch die Antwort auf die Frage, ob ein Unternehmen einen Kredit tatsächlich erhält, kann von Bank zu Bank unterschiedlich ausfallen. Es kommt auch darauf an, welcher Mitarbeiter einer Bank am Ende über die Kreditvergabe bestimmt.

Hinzu kommt hier, dass traditionelle Banken sich aus Rentabilitätsgründen oft nur auf größere Mittelständler konzentrieren. Unternehmen unterhalb einer bestimmten Umsatzschwelle müssen sich im Vergleich mit einem deutlich kleineren Angebot zufriedengeben.

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sollten deshalb bei Anliegen zur Unternehmensfinanzierung auch über eine Alternative zur Hausbank nachdenken. So können Sie beispielsweise einen schnellen und unkomplizierten Firmenkredit bei der auf mittelständische Unternehmen spezialisierten Kreditplattform creditshelf beantragen.

DIGITALE KREDITPLATTFORMEN: BEIM
THEMA LIQUIDITÄTSSICHERUNG FÜR
UNTERNEHMEN DIE SCHNELLERE UND
UNKOMPLIZIERTERE ALTERNATIVE

Der lange Weg zur Liquiditätssicherung über die Hausbank kann für Ihr Unternehmen inzwischen enorm verkürzt werden. Denn traditionelle Finanzinstitute haben eine moderne Alternative erhalten. Ein Kreditantrag über eine digitale Kreditplattform wie creditshelf ist wesentlich komfortabler, unkomplizierter und schneller.

Bei creditshelf ist der Prozess zur Beantragung Ihres Firmenkredits mit viel weniger Bearbeitungszeit und Aufwand verbunden. Ein Erstgespräch mit einem Bankberater ist nicht nötig.

Sie müssen zwar auch hier eine gewisse Anzahl an Unterlagen einreichen. In der Regel ist der Papierverkehr jedoch im Vergleich zur Kreditanfrage bei einer Bank stark reduziert und nimmt dadurch auch wesentlich weniger Zeit in Anspruch.

Reichen Sie Ihre Unterlagen einfach online ein, indem Sie diese auf der Website hochladen. Dafür benötigen Sie in etwa die gleichen Dokumente wie bei der Antragsstellung bei einer Bank. Diese sind:

  • Die letzten beiden Jahresabschlüsse mit Vorjahresvergleich; testiert oder vom Geschäftsführer bzw. Steuerberater unterzeichnet
  • Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA), inkl. Summen- und Salden- sowie Kreditoren- und Debitorenlisten
  • Kapitalflussrechnung (Cashflow-Prognose)
  • Finanzplanung & Finanzierungsplan
  • Finanzverbindlichkeiten-Spiegel
  • Aktuelle Offene-Posten-Listen
  • Handelsregisterauszug
  • Kontoauszüge der letzten drei Monate
  • Bei Gruppengesellschaften: Organigramm und ggf. Konzernabschlüsse sowie Einzelabschlüsse der relevanten Gesellschaften

Je umfassender und aussagekräftiger Ihre Unterlagen sind, umso leichter fällt die Bearbeitung und umso schneller gelangen Sie an eine Entscheidung über Ihre Kreditanfrage. Durch diesen einfachen, digitalen Prozess erhalten Sie zusätzlich ein digitales Dokumentenmanagement Ihrer wichtigen Unterlagen.

Nach dem Stellen Ihrer ersten, unverbindlichen Anfrage, dauert es in der Regel 48 Stunden, bis ein Kredit-Experte mit Ihnen Kontakt aufnimmt und Ihnen eine erste Rückmeldung gibt.

Da persönlicher, individueller Service und eine auf den Kunden ausgerichtete, kompetente Beratung für creditshelf essenziell sind, bleibt der Kundenberater über die gesamte Laufzeit des Kreditprozesses Ihr Ansprechpartner.

Er teilt Ihnen mit, welche Unterlagen vielleicht noch fehlen und wie der Bearbeitungstand ist. Wenn noch weitere Nachfragen nötig sind, können diese schnell und unkompliziert per Telefon oder Video-Meeting beantwortet werden.

Natürlich ist es für creditshelf selbstverständlich, dass Ihre Daten mit Hilfe modernster Verschlüsselungsmethoden und einem Sicherheitssystem nach Bankenstandard jederzeit geschützt sind.

Die Sicherung Ihrer Liquidität kann bei creditshelf auf diese Weise schneller, einfacher und innovativer erfolgen als bei einem traditionellen Kreditinstitut. Denn der Prozess ist komplett digital. Lange Wartezeiten auf diverse Termine bei einer Bank entfallen. Denn die Entscheidungswege sind wesentlich kürzer. Beratungsgespräche finden bei creditshelf in zielführender Atmosphäre statt.

LIQUIDITÄTSSICHERUNG: DIESE
VORTEILE BIETET IHNEN CREDITSHELF

Um die Liquidität Ihres Unternehmens auf sichere Beine zu stellen, suchen Sie sich am besten einen vertrauensvollen, seriösen und kompetenten Partner für Ihre Unternehmensfinanzierung.

creditshelf bietet endfällige oder monatliche Firmenkredite an. Die Kreditvolumina bewegen sich zwischen 100.000 und 5.000.000 Euro. Die Laufzeit kann dabei bis zu acht Jahre betragen. Die Kunden von creditshelf sind Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 1 Million Euro.

Profitieren Sie dabei vom sehr gutem Branchenverständnis und der langjährigen Erfahrung von creditshelf im Bereich Mittelstand. Bei der Prüfung Ihrer Kreditanfrage nutzt creditshelf eine eigens entwickelte, moderne Analysemethode, um Ihre Daten genau auszuwerten.

Das erfahrene Team aus Kreditspezialisten nimmt im Detail Ihre umfassende Risiko- und Zahlenanalyse sowie eine individuelle qualitative Bewertung Ihrer finanziellen Situation vor. Selbstverständlich findet auch ein persönliches Gespräch mit Ihnen statt.

Die Anfrage für Ihren Firmenkredit starten Sie einfach und schnell über den digitalen Weg. Sie stellen über das Portal eine Kreditanfrage mit Ihren gewünschten Konditionen, wie Kredithöhe, Laufzeit und Tilgung. Dabei ist natürlich immer eine maximale Datensicherheit gewährleistet.

Sie erhalten nach 48 Stunden ein erstes Feedback von einem kompetenten creditshelf-Mitarbeiter. Wenn Sie alle Dokumente vollständig eingereicht haben, erfolgt die umfassende Beurteilung des Kreditantrags durch unsere erfahrenen Analysten. Eine Entscheidung, ob Ihr Kreditantrag bewilligt wird, fällt dann in der Regel innerhalb weniger Wochen.

Stellen Sie heute noch eine unverbindliche Kreditanfrage bei creditshelf! Registrieren Sie sich dafür einfach auf unserer Webseite oder rufen Sie uns an. Alternativ freuen wir uns natürlich auch über eine E-Mail von Ihnen.

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Wie bereits oben beschrieben, erhalten Sie schon nach 48 Stunden ein erstes Feedback von einem versierten Berater von creditshelf. Möglicherweise sind noch fehlenden Dokumente nachzureichen. Eine Entscheidung über die Bewilligung Ihres Firmenkredits fällt dann in der Regel innerhalb weniger Wochen.

 

Im Hintergrund erfolgt etwa zur gleichen Zeit die umfassende Beurteilung des Kreditantrags durch die erfahrenen Analysten von creditshelf. Wird der Kreditantrag von creditshelf in der Folge bewilligt, wird Ihnen ein konkretes Kreditangebot übermittelt. Nach kurzer Zeit kommt es zum Austausch der Vertragsdokumente und deren Unterzeichnung. Schließlich werden von creditshelf alle Zahlungsflüsse organisiert, sodass Sie mit Ihrem neuen Firmenkredit die Freiheit für Ihr Unternehmen durch mehr Liquidität erreicht haben!

Sie interessieren sich für einen Firmenkredit? Dann nehmen Sie jetzt mit uns Kontakt auf!

 

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