August 2021 Kundenfallstudien

FREMDKAPITAL FÜR DIE NÄCHSTE ETAPPE

Die Rebike Mobility GmbH benötigte Fremdkapital für die weitere Entwicklung des Unternehmens und Realisierung der Umsatzziele. creditshelf half weiter.

Zwei Frauen fahren E-Bike
ThomasBernik_Portrait
Thomas Bernik

Geschäftsführer, Rebike Mobility GmbH

"Dass wir einen Darlehen auch ohne Sicherheiten bekommen, war ein wichtiger Grund für uns mit creditshelf zusammenzuarbeiten. Wir nutzen die Mittel vor allem, um unseren Bestand an E-Bikes aufzustocken und sie für unser Abo-Modell zu finanzieren."

Zur Finanzierung des Working Capital benötigte die Rebike Mobility GmbH Fremdkapital für die weitere Entwicklung des Unternehmens und Realisierung der ambitionierten Umsatzziele. Hier konnte creditshelf mit einem arrangierten Kredit unterstützen.

„Beim Gründen kommt es neben dem richtigen Team vor allem auf eine gute Idee und ihre konsequente Umsetzung an“, sagt Thomas Bernik. Der studierte Volkswirt hat bereits fünf Start-ups aus der Taufe gehoben und ist an einer Reihe weiterer Unternehmen beteiligt. Eine seiner Ideen war 2018 auch die Gründung der Rebike Mobility GmbH, gemeinsam mit Co-Founder Sven Erger.

Das E-Mobility-Start-up aus München hat sich zum Ziel gesetzt, die beliebteste Plattform für den Verkauf gebrauchter Premium-E-Bikes zu werden und Kundinnen und Kunden außerdem mit Abo- und Verleih-Angeboten zu überzeugen. „Wir wollen Premium-E-Bikes für jede und jeden zugänglich machen“, sagt Gründer und Managing Director Bernik.

Dazu setzt das Rebike-Team auf drei Säulen: Es werden neuwertige gebrauchte Marken-E-Bikes online verkauft. Daneben ermöglicht das Abo-Modell Firmen- und Privatkunden, neue Premium-E-Bikes für bis zu 18 Monate zu mieten. Die dritte Säule bildet der Kurzzeit- Verleih direkt in hoch frequentierten Urlaubsregionen. Dazu gibt es in Garmisch- Partenkirchen und Oberstdorf bereits zwei Verleihgeschäfte sowie Partnergeschäfte, die Flotten von Rebike angemietet haben.

In Kempten im Allgäu betreibt die Rebike Mobility GmbH auf circa 1.000 Quadratmetern eine Refurbishment- und Logistik-Halle. Von hier aus werden die Bikes deutschlandweit, nach Österreich und seit Neuestem auch in die Schweiz verschickt. Zudem werden vor Ort die gebrauchten E-Bikes aus dem Verleih von Zweiradmechanikern überprüft und für den Weiterverkauf aufbereitet.

„Es gibt in Europa bisher kein Geschäftskonzept, das mit unserer Kombination aus Verleih/Vermietung und dem Verkauf neuwertiger Marken-E-Bikes vergleichbar wäre. Wir haben damit einen eigenen Kreislauf geschaffen: Durch den Verkauf der Räder aus den Mietangeboten wird nicht nur die Wertschöpfungskette verlängert – der zweite Nutzungszyklus ist auch ganz im Sinn von Nachhaltigkeit und Klimaschutz“, erklärt Bernik, der mit seinem Team die Mobilität von morgen mitgestalten will.

Mechaniker arbeitet an einem E-Bike Rebike Mobility hat sich zum Ziel gesetzt, die beliebteste Plattform für den Verkauf gebrauchter Premium-E-Bikes zu werden und Kunden mit Abo- und Verleih-Angeboten zu überzeugen.

Wachstum erfordert meist Fremdkapital
Die Chancen für Rebike Mobility, dieses Ziel zu erreichen, stehen gut: Der E-Bike-Markt boomt und wurde durch die Corona-Krise noch einmal befeuert. Das Münchner Unternehmen zählt mittlerweile 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und konnte seinen Erlös in den letzten Jahren stetig steigern. „Wir haben unseren Umsatz vergangenes Jahr mit rund sieben Millionen Euro mehr als verdoppelt und gehen davon aus, dass uns dies auch im aktuellen Jahr wieder gelingt“, so Bernik.

Ein stark wachsendes Unternehmen steht allerdings vor ganz eigenen Herausforderungen. Das weiß Thomas Bernik als erfahrener Gründer nur allzu gut. „Eine der großen Aufgaben besteht darin, die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Ein anderes zentrales Thema ist durch die aktuelle Corona-Krise und die gleichzeitig gestiegene Nachfrage bedingt: Lieferketten sind teilweise unterbrochen und wir müssen dafür sorgen, immer genügend Bikes und Ersatzteile zu bekommen“, schildert Bernik die Lage.

Bei beiden Themen bleibe man konsequent am Ball. Rebike habe mehrere Recruiter, man arbeite zudem mit Headhuntern zusammen. „Lieferengpässen haben wir vorgebeugt, indem wir bereits im letzten Jahr unsere Lagerbestände mit hohen Orders gesichert und rechtzeitig aufgestockt haben. Unser Geschäftsmodell bietet daneben den Vorteil, dass wir eine eigene Supply-Chain besitzen. So sind wir nicht ausschließlich von den Warenlieferungen der Hersteller abhängig“, sagt Bernik.

Neben diesen Herausforderungen des Tagesgeschäfts sind der Managing Director und sein Team konsequent dabei, die gesteckten Wachstumsziele zu verfolgen. Aktuell wird etwa die Ausweitung der Kapazität geplant: Der Umzug in eine 3.000 Quadratmeter große Halle soll kommendes Jahr erfolgen und neue Kolleginnen und Kollegen werden laufend eingestellt. Für ambitioniertes Wachstum müssen jedoch auch die nötigen Mittel bereitstehen.

Fremdkapital für die nächste Etappe

Nicht von Anfang an setzte Rebike auf Fremdkapital. Als Start-up baute das Unternehmen zu Beginn stark auf Venture Capital, teils über Business Angels und teils über institutionelle Wagniskapitalgeber. Zur Ausfinanzierung des Working Capital wurde jedoch Fremdkapital für die weitere Entwicklung des Unternehmens und Realisierung der ambitionierten Umsatzziele benötigt.

Durch einen Investor aus dem Netzwerk des E-Mobility-Anbieters kam so der Kontakt zu creditshelf zustande. „Rebike Mobility hat es innerhalb kurzer Zeit geschafft, ein wichtiger Teilnehmer am deutschen E-Bike-Markt zu werden und starkes Wachstum gezeigt, welches wir gerne begleiten“, sagt Florian Weinkauf. Er ist Team-Lead beim Fintech creditshelf und hat bei dem Finanzierungsprojekt eng mit Thomas Bernik zusammengearbeitet.

„Wer schon einmal auf einem E-Bike gesessen hat, versteht, warum der Markt stark wachsend ist – es macht einfach Spaß. Im Rahmen der Due Dilligence wurden Geschäftsmodell, Positionierung sowie Financials genau analysiert“, so Weinkauf.

Nach kurzer Zeit war klar, dass viele Faktoren für eine Finanzierung von Rebike sprechen. „Das gut verständliche, auf drei Säulen diversifizierte Geschäftsmodell, die generelle Entwicklung des E-Bike-Segments und das starke Wachstum von Rebike Mobility selbst: Die Fakten haben uns schnell davon überzeugt, dieses Projekt auf jeden Fall zu unterstützen“, sagt Weinkauf.

Venture Capital finanzierte Geschäftsmodelle arbeiten in der Wachstumsphase zumeist noch nicht profitabel und es besteht dahingehend nur bedingt ein Zugang zum traditionellen Finanzierungsmarkt. creditshelf bietet auch diesen jungen, stark wachsenden Unternehmen eine attraktive Finanzierungslösung mit Fremdkapital, welche keine Verwässerung von Geschäftsanteilen mit sich bringt.

Deshalb kommt es umso mehr auf ein solides Geschäftsmodell, eine nachvollziehbare Planung und ein gutes Managementteam an. „Die Planungen hatten im Fall von Rebike allesamt eine hohe Qualität. Man hat gemerkt, dass Thomas Bernik hier seine Perspektive als erfahrener Unternehmer und Investor mit eingebracht hat. Der Support des Unternehmens durch die Venture Capital Investoren ist ein weiteres wichtiges Kriterium für uns“, erklärt der Firmenkundenbetreuer.

Mechaniker stellt Schaltung am E-Bike ein Der E-Bike-Markt boomt und wurde durch die Corona-Krise noch einmal befeuert.

Fremdkapital gibt Abo-Modell Vortrieb
Knapp vier Wochen nach Beginn des Austausches erfolgte bereits die Auszahlung des Fremdkapitals. Das in zwei Tranchen ausgezahlte Darlehen liegt im niedrigen siebenstelligen Bereich, die Laufzeiten bei zwölf und 36 Monaten.

„Dass wir ein Darlehen auch ohne Sicherheiten bekommen, war ein wichtiger Grund für uns, mit creditshelf zusammenzuarbeiten. Wir nutzen die Mittel vor allem, um unseren Bestand an E-Bikes aufzustocken und sie für unser Abo-Modell zu finanzieren“, sagt Thomas Bernik.

Gerade die kurzfristige Kreditlaufzeit von zwölf Monaten decke sich gut mit einem „Sweet Spot“ in der Abonnement-Dauer: „Leiht beispielsweise ein Unternehmen für seine Belegschaft eine E-Bike-Flotte für ein Jahr von uns, dann entspricht das natürlich nicht den Zahlungszielen unserer Lieferanten. Deshalb brauchen wir Möglichkeiten, um die Räder über Zeiträume von zwölf oder 18 Monaten zu finanzieren“, erklärt der Managing Director.

Im Finanzierungsmix der Rebike Mobility GmbH ergänzt die Fremdfinanzierung das bestehende Eigenkapital. Nach Meinung des Seriengründers Bernik erfüllen alternative Finanzierer eine wichtige Funktion: „Gerade Start-ups sind häufig darauf angewiesen, schnell und unkompliziert eine Finanzierung abzuschließen, um Handlungsspielraum für wichtige Meilensteine zu haben und Innovationen voranzutreiben. Durch Banken ist diese Möglichkeit aber nicht gegeben, solange die schwarzen Zahlen fehlen. Deshalb brauchen junge Unternehmen spezialisierte Anbieter wie creditshelf.“

In Frankfurt verfolgen Florian Weinkauf und seine Kollegen die Entwicklung von Rebike Mobility genau. „Wir haben stets ein Interesse, mit unseren Kunden zu wachsen und setzen auf Partnerschaften – das Potential einer langfristigen Geschäftsbeziehung ist für uns sehr wichtig.“

Die Münchner indes hegen umfassende Pläne: „Wir wollen uns noch internationaler ausrichten. Dazu müssen wir mehr Personal einstellen und in Technologie sowie Aufbereitung und Logistik investieren. Das Volumen bei Verkauf und Abonnement möchten wir weiter mehr als verdoppeln. Da gerade die Abos über Fremdkapital finanziert werden, wird bei weiterem starkem Wachstum hier kontinuierlich Kapitalbedarf bestehen.“

Mehr Informationen: www.rebike.com oder www.ebike-abo.de
sowie www.rebike-verleih.de

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